Im Rahmen eines Vorsteheraustausches im Apostelbereich Nordost (Apostel René Follmann) erlebte die Gemeinde Leverkusen am Sonntag, dem 3. Mai 2026, einen besonderen Gottesdienst mit Evangelist Uwe Stacke aus der Gemeinde Bergkamen-Oberaden im Kirchenbezirk Hamm.
Dem Gottesdienst lag das Bibelwort aus Apostelgeschichte 4,12 zugrunde: „Und in keinem andern ist das Heil, auch ist kein anderer Name unter dem Himmel den Menschen gegeben, durch den wir sollen selig werden.“
Jesus Christus – der Rettungsdienst unseres Lebens
Evangelist Stacke stellte Jesus Christus als den Mittelpunkt des Glaubens und als „Rettungsdienst unseres Lebens“ vor Augen. In einem anschaulichen Bild verglich er die Situation des Menschen mit jemandem, der im Wasser in Not geraten ist. Gute Ratschläge vom Beckenrand allein helfen nicht weiter – entscheidend ist derjenige, der hineinspringt, rettet und ans sichere Ufer bringt.
So sei Jesus Christus nicht nur ein Ratgeber unter vielen, sondern derjenige, der sich selbst gegeben hat, um den Menschen zu retten und zurück in die Nähe Gottes zu führen. Gerade deshalb gelte es, sich im Glauben ganz auf ihn auszurichten und nicht auf die vielen Stimmen und Einflüsse dieser Zeit.
Ein guter Tag, um glücklich zu sein
Zu Beginn der Predigt griff der Evangelist den Gedanken auf: „Heute ist ein guter Tag, um glücklich zu sein.“ Auch wenn Sorgen, Krankheit, Angst oder persönliche Belastungen das Leben prägen können, bleibe doch die Gewissheit: Gott ist da, er kennt die Not und lässt seine Kinder nicht allein.
Daran knüpfte der Gedanke aus Psalm 118 an: „Dies ist der Tag, den der Herr macht; lasst uns freuen und fröhlich an ihm sein.“ Diese Freude wurzelt nicht in äußeren Umständen, sondern im Vertrauen auf Gottes Nähe und Hilfe.
Den Blick auf Christus bewahren
Ein weiterer Schwerpunkt war die Mahnung, sich nicht von „falschen Influencern“ dieser Zeit ablenken zu lassen. Viele Stimmen wollten Orientierung geben, doch für den Glauben bleibe Jesus Christus der einzige sichere Weg. Er selbst habe gesagt: „Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben.“
Die Gemeinde wurde ermutigt, den „Schutzhelm des Glaubens“ aufzusetzen und in der Liebe Jesu Christi zu bleiben. Diese Liebe solle nicht nur bewahrt, sondern auch weitergegeben werden: Christen stehen nicht nur am Rand, sondern helfen mit, dass auch andere das rettende Ufer erreichen.
Kraft aus dem Heiligen Abendmahl
In der Vorbereitung auf das Heilige Abendmahl wurde der Blick auf Stephanus gerichtet. Selbst angesichts seines Todes bat er um Vergebung für seine Verfolger. Dieses Beispiel machte deutlich, wie schwer Vergebung sein kann – und zugleich, welche Kraft Christus schenkt. Das Heilige Abendmahl wurde als Stärkung für den weiteren Weg beschrieben: Christus sieht die Mühe des Menschen, richtet auf und gibt neue Kraft für Glauben, Liebe und Vergebung.
Gemeinschaft mit Brunch nach dem Gottesdienst
Nach dem Schlussgebet blieb die Gemeinde noch zu einem Zusammensein mit Brunch beieinander. In herzlicher Atmosphäre gab es Gelegenheit zum persönlichen Austausch, zur Begegnung mit Evangelist Uwe Stacke und zum Miteinander über den Gottesdienst hinaus. So fand der besondere Sonntag einen schönen und gemeinschaftsstärkenden Ausklang.
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