Am 4. Adventssonntag, dem 21. Dezember 2025, feierte die Gemeinde Leverkusen einen festlichen Gottesdienst unter der Leitung von Bezirksevangelist Daniel Huke. Ein besonderer Anlass war die Segenshandlung zur Eisernen Hochzeit von Edeltraud und Priester i. R. Jürgen Baulig.
Leitwort des Gottesdienstes
Im Mittelpunkt stand das Bibelwort aus Offenbarung 22,16b: „Ich bin die Wurzel und das Geschlecht Davids, der helle Morgenstern.“ Dieses Wort stellte Jesus Christus als verlässliche Orientierung für das Leben in den Mittelpunkt.
Orientierung am Licht Christi
Ausgehend von dem Bild der „Lichtverschmutzung“ – künstliches Licht, das den Blick auf den Sternenhimmel verstellt – wurde ein Vergleich zum Glaubensleben gezogen: Nicht Christus verliere an Kraft, sondern andere Dinge könnten den Blick auf ihn verstellen. Die Gemeinde wurde eingeladen, sich zu fragen, welchen Raum Christus im eigenen Leben einnimmt.
Dabei stand keine Mahnung im Vordergrund, sondern die Ermutigung, Abstand zu dem zu gewinnen, was ablenkt. Das Evangelium wurde als befreiend und tragend beschrieben – als Licht, das Orientierung und Geborgenheit schenkt.
Adventliche Perspektive
Advent wurde als Zeit der Erwartung verstanden: nicht nur im Blick auf Weihnachten, sondern auch auf die Vollendung der göttlichen Verheißung. Auch wenn menschliche Erwartungen sich nicht immer erfüllen, bleibt die Zusage bestehen, dass Gottes Geschichte mit den Menschen zu einem guten Ziel geführt wird.
Sündenvergebung und Heiliges Abendmahl
Einen zentralen Platz im Gottesdienst nahmen Sündenvergebung und Heiliges Abendmahl ein. Die Gemeinde wurde ermutigt, die empfangene Gnade auch im täglichen Miteinander weiterzugeben.
Eiserne Hochzeit: „Wie ein Doppelstern“
Vor der Segenshandlung sang die Gemeinde das Lied „Ach bleib mit deiner Gnade“ (NAK-Gesangbuch 144). In der anschließenden Ansprache zur Eisernen Hochzeit wurde das Bild eines Doppelsterns aufgegriffen: Zwei Sterne, die durch eine starke Kraft miteinander verbunden sind und um ein gemeinsames Zentrum kreisen. Dieses Zentrum wurde klar benannt: Jesus Christus.
So wurde das Jubelpaar als Beispiel für gelebte Treue und gemeinsamen Glauben gewürdigt. Ein kurzer Rückblick erinnerte an das Kennenlernen, die Trauung im Dezember 1960 in Solingen und an den dankbaren Grundton ihres gemeinsamen Weges.
Segenshandlung
Zur Segenshandlung wurden dem Ehepaar die Worte aus Psalm 86, Verse 3 und 5 zugesprochen. Gott wurde um weitere Begleitung, Nähe und Gnade gebeten. Anschließend sprach die Gemeinde dem Jubelpaar ihre Glück- und Segenswünsche aus.
Ausklang
Der Gottesdienst führte die Gemeinde in die Weihnachtstage – mit dem Gedanken an Jesus Christus als den „hellen Morgenstern“, dessen Licht Orientierung gibt und trägt.
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