Bezirksevangelist Daniel Huke, stellvertretender Leiter des Bezirks Bergisches Land, feierte am Sonntag, dem 19. Juli 2026, in der voll besetzten Kirche den Gottesdienst mit der Gemeinde Leichlingen. Die Gemeindemitglieder Heidi und Wolfgang Meyer erhielten in diesem Gottesdienst den Segen zu ihrer Rubinhochzeit.
„Unser tägliches Brot gib uns heute“: Vertrauen statt Zukunftsangst
Dem Gottesdienst lag das Bibelwort aus Matthäus 6 Vers 11 zugrunde: „unser tägliches Brot gib uns heute“. In seiner Predigt ging Bezirksevangelist Huke darauf ein, dass dieses Bibelwort ein Paradebeispiel dafür sei, dass wir uns als gläubige Menschen über das Morgen nicht so viele Gedanken machen bräuchten. Gott sorge für uns. "Unser tägliches Brot gibt uns heute" bedeute, dass für jeden Tag gesorgt ist. Es gehe auch nicht um MEIN Brot, sondern um UNSER Brot. Für Egoismus sei hier kein Raum.
Harmonie, Liebe und der kölsche Rat gegen die Sorge
Gemeindevorsteher Priester Thomas Fischer sprach in seinem Predigtbeitrag von dem Jubelpaar, welches Liebe und Vertrauen untereinander vorgelebt hätten. Beides wäre Grundlage für eine harmonische Ehe. Stammapostel Helge Mutschler sprach kürzlich in einem Gottesdienst davon, dass die Menschen immer mehr Besitz erwerben wollten, weil sie Angst hätten, nicht genug Besitz zu erlangen. Da auch viele Zuhörer aus dem Kölner Raum kamen, gab Thomas Fischer noch den Rat in Kölner Mundart mit auf den Weg: "Maach d'r keene Kopp".
Ein Segenswort voller Frieden nach dem Heiligen Abendmahl
In der Vorbereitung auf das Heilige Abendmahl betonte Priester Manuel Mai, dass wir nun die Nähe Gottes im Abendmahl besonders erleben könnten. Nach der Feier des Heiligen Abendmahls sprach Bezirksevangelist Huke das Rubinhochzeitspaar an. Der Chor hatte das Wunschlied der beiden vorgetragen: "Ich will beten, du wirst hören" (NAK-Chorbuch 150). Dieses Vertrauen stand in den beiden während der gemeinsamen 40 Ehejahren. Auch der göttliche Rat war beiden immer besonders wichtig. Als Bibelwort erhielten sie den Hinweis aus Philipper 4, Vers 6 bis 7: "Sorgt euch um nichts, sondern in allen Dingen lasst eure Bitten in Gebet und Flehen mit Danksagung vor Gott kundwerden! Und der Friede Gottes, der höher ist als alle Vernunft, wird eure Herzen und Sinne bewahren in Christus Jesus."
Dank für jahrzehntelangen Dienst und musikalischer Ausklang
Wir könnten natürlich nicht ohne Sorge durch das Leben gehen, aber wir bräuchten keine Angst haben, dass Gott nicht mehr mit uns ist. Einige Erleben aus den 40 Jahren wurden beschrieben und den Dank an beide äußerte der Bezirksevangelist für ihren Einsatz in der Kinderseelsorge und in der Gemeinde: Wolfgang Meyer diente viele Jahre als Diakon, Priester und Gemeindevorsteher. Auch Jesus freute sich immer über die Jüngerinnen und Jünger.
Neben dem Gemeindechor gestaltete ein Bläserchor – unter Mitwirkung von Wolfgang Meyer – den Gottesdienst musikalisch mit. Zum Ausklang begleiteten die Bläser die Gottesdienstbesucher mit dem Stück „Bayerischer Abendsegen“.
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