Leichlingen. Am Donnerstag, dem 11. Juni 2026, freute sich der Ü60-Kreis (früher Seniorenkreis) über ganz besonderen Besuch: Apostel René Follmann hatte sein Kommen zugesagt und bescherte den Teilnehmerinnen und Teilnehmern einen unvergesslichen Nachmittag.
Das Treffen begann, wie immer, mit Kaffee, Kuchen und belegten Broten. Nach der gemeinsamen Stärkung stand unser Apostel zur Verfügung. Er nahm sich Zeit für alle Fragen, die auftraten. Dabei warb er auch für ein schönes Miteinander zwischen den älteren und den jüngeren Gemeindemitgliedern. Die Zeiten sind heute anders als vor 30 bzw. 50 Jahren, und diese Entwicklung sollte immer berücksichtigt werden.
Einblicke in die ausländischen Arbeitsbereiche des Apostels
Einen interessanten Einblick vermittelte er den Teilnehmer mit einem Vortrag über die Arbeit in seinem ausländischen Zuständigkeitsbereich. Er betreut neben ca. 65 Gemeinden in Westdeutschland noch eine Reihe von Gemeinden in Georgien, Armenien und Aserbaidschan. Anhand vieler Bilder konnte die Lebensweise dort, leider auch die Armut, beleuchtet werden. Bei allen Besonderheiten betonte unser Apostel die außergewöhnliche Gastfreundschaft der dortigen Menschen. Auch viele junge Menschen bringen sich in den dortigen Gemeinden ein und fühlen sich wohl.
Gottesdienst mit Übertragung
Nach der Zusammenkunft mit den Seniorinnen und Senioren aus der Gemeinde feierte Apostel René Follmann den Abendgottesdienst in der Gemeinde Leichlingen. Neben den Teilnehmern vor Ort nahmen etliche Gäste und Glaubensgeschwister aus Leichlingen und Leverkusen an der Übertragung per IPTV teil.
Wachen und wachsen
Der Apostel predigte mit dem Bibelwort aus Römer 13 Vers 11: "Und das tut, weil ihr die Zeit erkannt habt, dass die Stunde da ist, aufzustehen vom Schlaf, denn unser Heil ist jetzt näher als zu der Zeit, da wir gläubig wurden."
Weil wir als neuapostolische Christen ein besonderes Glaubensziel – die Wiederkunft Jesus Christus – haben , strebten die Gläubigen gemeinsam diesem Ziel entgegen. Er stellte die Frage, ob dieses Ziel immer noch präsent sei odersich die Glaubensschläfrigkeit breit mache.
Apostel Follmann beleuchtete anhand der bekannten Schlafzustände, wie Sekundenschlaf oder Halbschlaf und kurze Schlafpause am Tag, die Parallelen zu unserem Glaubensleben.
Jesus hat die Menschen zu seiner Zeit immer mitgenommen, ist auf sie zugegangen und hat nicht gewartet, bis sie den Weg zu ihm gefunden haben. Sein Markenzeichen war Liebe. Wir wollen bei allen Gesetzen und Bestimmungen die Liebe nicht vergessen. Das führt dazu, dass auch wir zu den Nächsten in unserem Umfeld gehen wollen, ob sie krank sind oder gefangen in manchen Ansichten oder unsere Hilfe brauchen.
Helfen wir mit, dass sich die Kirche weiter entwickeln kann. Dazu bieten sich auch Gemeindestunden an, in denen der schöne Glaube beleuchtet würde.
Gebet und Arbeit - ein Ruderboot mit zwei Ruder
Evangelist Andreas Blomberg, Vorsteher der Gemeinde Wuppertal-Vohwinkel, beschrieb ein schönes Bild in seinem Predigtbeitrag. In der Kindheit beleuchtete ein Priester seiner Gemeinde die Wichtigkeit von Gebet und Arbeit. Bei einem Ruderboot mit zwei Rudern ist es für das Weiterkommen wichtig, dass beide Ruder (beten und arbeiten) genutzt werden, ansonsten dreht man sich im Kreis.
Im Anschluss bereitete Apostel Follmann die Zuhörer auf das heilige Abendmahl vor.
Nach der Feier des Abendmahles endete der Gottesdienst mit dem Schlussgebet und dem trinitarischen Segen.
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