Radevormwald. Am Sonntag, dem 3. Mai 2026, versammelten sich rund 90 Gläubige aus den Gemeinden Radevormwald und Wuppertal-Ost zu einem gemeinsamen Gottesdienst. Apostel René Follmann legte der Predigt das Bibelwort aus Apostelgeschichte 4,12 zugrunde: „Und in keinem andern ist das Heil [...].“ Neben der Feier des Heiligen Abendmahls standen eine Heilige Versiegelung sowie eine Ruhesetzung im Mittelpunkt.
Jesus Christus als „Freund der Seele“
Zu Beginn des Gottesdienstes griff der Apostel das Lied des Chores auf: „Kennst du den Freund?“ (NAK-Chorbuch 335). Er lud die Gemeinde ein, die persönliche Beziehung zu Jesus Christus zu reflektieren. Christus sei nicht nur ein Name der Geschichte, sondern der gute Hirte, der Erlöser und der sündlose Gottessohn, der das Opfer zur Rettung der Menschen gebracht habe. Apostel Follmann betonte, dass in der heutigen Zeit das Bewusstsein für die Notwendigkeit des Heils oft schwinde. Umso wichtiger sei es für neuapostolische Christen, sich dieses Geschenks des himmlischen Vaters stets bewusst zu bleiben.
Bezirksevangelist Daniel Huke vertiefte diesen Gedanken in seinem Mitwirken. Er bekräftigte die zentrale Frage des Liedes und unterstrich die Bedeutung einer lebendigen Nachfolge: „Ja, ich kenne diesen Freund!“
Ein neues Gotteskind und Dank für langjährigen Dienst
Ein besonderer Moment für die Gemeinde Radevormwald war die Spendung der Gabe des Heiligen Geistes. Apostel Follmann spendete dem kleinen Oskar W. das Sakrament der Heiligen Versiegelung.
Nach der Feier des Heiligen Abendmahls wurde Diakon Peter Mertens (65) aus der Gemeinde Wuppertal-Ost nach langjähriger Tätigkeit in den Ruhestand versetzt. Der Apostel würdigte sein vielfältiges ehrenamtliches Engagement – unter anderem als Sonntagsschullehrer und in der Jugendarbeit. Besonders hob er die Zuverlässigkeit des Diakons hervor, der oft „hinter den Kulissen“ und in der Stille gewirkt habe. Mit einem Augenzwinkern zitierte der Apostel den Vorsteher der Gemeinde, der den Amtsträger liebevoll als die gute Seele – die „Mutter der Kompanie“ – bezeichnet hatte.
Gemeinschaft im Anschluss
Der Gottesdienst endete mit Gebet und dem dreifachen Segen. Doch das Gemeinschaftserlebnis setzte sich vor der Kirche fort: Die Gemeinde Radevormwald hatte zur Stärkung Bratwürste vorbereitet, was regen Zuspruch fand. Ein besonderes Zeichen der Verbundenheit setzten die Kinder, die im Vorfeld Lesezeichen gebastelt hatten und diese als Erinnerung an alle Gottesdienstteilnehmer verteilten.
Datenschutzeinstellungen
Mit Hilfe einiger zusätzlicher Dienste können wir mehr Funktionen (z.B. YouTube-Video-Vorschau) anbieten. Sie können Ihre Zustimmung später jederzeit ändern oder zurückziehen.
Datenschutzeinstellungen
Diese Internetseite verwendet notwendige Cookies, um die ordnungsgemäße Funktion sicherzustellen. Jeder Nutzer entscheidet selbst, welche zusätzlichen Dienste genutzt werden sollen. Die Zustimmung kann jederzeit zurückgezogen werden.
Einstellungen
Nachfolgend lassen sich Dienste anpassen, die auf dieser Website angeboten werden. Jeder Dienst kann nach eigenem Ermessen aktiviert oder deaktiviert werden. Mehr Informationen finden sich in der Datenschutzerklärung.
