Am Mittwoch, 27. Mai 2026, feierte Apostel René Follmann den Abendgottesdienst mit den beiden Solinger Gemeinden in der Kirche Solingen-Ohligs, führte Heilige Versiegelung durch und ordinierte einen Priester und einen Diakon für die Gemeinde Solingen. Dem Gottesdienst lag das Bibelwort aus 1. Korinther 3, 16-17: "Wisst ihr nicht, dass ihr Gottes Tempel seid und dass Gottes Geist in euch wohnt?" zugrunde.
Zu Beginn wandte sich der Apostel an die zahlreichen Kinder in der ersten Reihe, die Stifte und Notizblock in den Händen hatten: "Keine Sorge - es ist nicht verboten, sich Notizen zu machen oder etwas mitzuschreiben." Den Kindern ging es aber mehr darum, Fragen aufzuschreiben und sich Aussagen zu merken, die sie nicht verstanden hatten und noch einmal nachfragen wollten. Davon machten sie dann am Ende des Gottesdienstes reichlich Gebrauch.
Gottes Sorge ist: Wie kann der Mensch Heil erlangen
Im ersten Teil der Predigt erinnerte der Apostel an viele Gedanken, die im Pfingstgottesdienst offenbar wurden. Weihnachten, Karfreitag, Ostern und Himmelfahrt liegen zurück, diese Feiertage stehen für die Geburt, das Opfer, die Auferstehung und Himmelfahrt des Gottessohnes. Aber was ist an Pfingsten? Hier geht es nicht um die Person Jesu Christi. Hier geht es um die Kraft aus der Höhe, die zur Wirkung kommt, damit das, was der Herr begonnen hat, zur Vollendung kommt. Gottes Kraft ist viel mehr als menschliche Kraft, der Heilige Geist macht uns Gottes Wesen und seinen Willen verständlich. Er will allen Menschen helfen. Jesus hat nie die bei den Menschen so beliebte Frage gestellt: Wer ist schuld? Seine Sorge war vielmehr: Wie kann der Mensch zum Heil kommen. Gute Werke werden nicht automatisch belohnt und Sünden nicht automatisch bestraft. Viele überkommene Vorstellungen haben der Sohn Gottes und später der Heilige Geist korrigiert. Segen bedeutet nicht immer Reichtum und Reichtum bedeutet nicht immer Segen, wie die Beispiele vom reichen Kornbauern und reichen Jüngling belegen.
Sind wir uns auch im Alltag bewusst, dass wir der Tempel Gottes sind
Als Gottes geistgetaufte Kinder sind wir der Tempel Gottes. Sind wir uns immer dessen bewusst? Im Tempel war Gott schon in alter Zeit gegenwärtig. Dort offenbarte er sich und war den Gläubigen nahe. Wenn wir bemüht sind, dem Heiligen Geist Raum in uns zu geben und ihn durch uns wirken zu lassen, dann erfüllt sich das Wort von Apostel Paulus zum Segen für alle.
Vor dem Heiligen Abendmahl empfingen 2 Kinder, ein Junge und ein Mädchen, das Sakrament der Heiligen Versiegelung. Bei beiden waren nicht nur die Eltern, sondern auch jeweils das ältere "Geschwisterchen" mit nach vorne gekommen. Ihnen zugewandt, sagte der Apostel: "Ihr habt vor ein paar Jahren auch mit euren Eltern am Altar gestanden, um die Gabe des Heiligen Geistes zu empfangen. Heute sind es euer Bruder und eure Schwester, passt gut auf sie auf!"
Nach den sakramentalen Handlungen wurden für die Gemeinde Solingen Arnold Kleppa als Priester und Christian Friedland als Diakon ordiniert. Beide sind schon einige Zeit als Jugendbegleiter tätig. Noch ein interessantes Detail: Wenige Minuten vorher wurden die Enkeltochter dieses Priesters und der kleine Neffe dieses Diakons versiegelt. Ist das nicht göttliche Präzisionsarbeit?
Datenschutzeinstellungen
Mit Hilfe einiger zusätzlicher Dienste können wir mehr Funktionen (z.B. YouTube-Video-Vorschau) anbieten. Sie können Ihre Zustimmung später jederzeit ändern oder zurückziehen.
Datenschutzeinstellungen
Diese Internetseite verwendet notwendige Cookies, um die ordnungsgemäße Funktion sicherzustellen. Jeder Nutzer entscheidet selbst, welche zusätzlichen Dienste genutzt werden sollen. Die Zustimmung kann jederzeit zurückgezogen werden.
Einstellungen
Nachfolgend lassen sich Dienste anpassen, die auf dieser Website angeboten werden. Jeder Dienst kann nach eigenem Ermessen aktiviert oder deaktiviert werden. Mehr Informationen finden sich in der Datenschutzerklärung.
