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Erster Kindergottesdienst in 2025
für die Kinder im Alter von 10-14 Jahren:
„Dankbar sein“

 

Am 12. Januar 2025 feierten die Kinder im Alter von 10 bis 14 Jahren in Wuppertal-Vohwinkel ihren ersten altersgerechten Gottesdienst. Geleitet wurde dieser besondere Gottesdienst von Priester Martin Polkehn aus der Gemeinde Wuppertal-Elberfeld. Im Mittelpunkt des Gottesdienstes stand das inspirierende Thema Dankbarkeit.

Beim Betreten unserer Kirche in Wuppertal-Vohwinkel kamen die Kinder bereits mit dem Thema des Kindergottesdienstes, der Dankbarkeit, in Berührung. An einer Flipchart war die Frage vorbereitet: „Wofür bin ich dankbar?“ Auf diese Frage konnten alle Kinder ihren eigenen Grund der Dankbarkeit auf einer Karte notieren. Somit beschäftigten sich alle bereits vorher mit dem Thema, welches im Gottesdienst noch vertieft wurde.

Die zehn Aussätzigen

Das für den Kindergottesdienst als Grundlage dienende Bibelwort steht in Lukas 17, in den Versen 15 bis 19. Priester Martin Polkehn erläuterte den Anwesenden den Zusammenhang des Bibelwortes: Früher mussten Menschen mit Hautkrankheiten/Ausschlag bei einem Priester - heute vergleichbar mit dem Gesundheitsamt - vorstellig werden. Dieser entschied, ob es sich um eine ansteckende Hautkrankheit, in der Bibel auch als „Aussatz“ bezeichnet, handelte oder nicht. Wenn ein sogenannter Aussatz festgestellt wurde, durften diese Kranken nicht mehr zu ihrer Familie und Freunden zurück, sondern wurden aus dem Ort verbannt und durften sich auch keinen anderen Menschen mehr nähern. Ihre Familien und Freunde versorgten sie zwar mit Essen und Trinken, durften jedoch ihren Lieben nicht näher als 500 Meter kommen.

Heilung durch Jesus

Jesus heilte zehn dieser Aussätzigen, aber nur einer von ihnen kehrte zu ihm zurück, um ihm zu danken. Wir wissen nicht, warum es den anderen 9 Geheilten nicht so wichtig war, sich bei Jesus zu bedanken. Vielleicht war es ihnen äußerst wichtig, endlich wieder zu ihren Familien und Freunden zu kommen.

Dankbar sein

Eltern lehren ihre Kinder schon sehr früh, immer „Danke“ zu sagen, wenn sie etwas geschenkt bekommen. Der Geber des Geschenks merkt jedoch, ob sich der Beschenkte wirklich darüber freut und dankbar ist oder ob dieses „Danke“ aus einem Pflichtgefühl herauskommt. Auch unser liebender Gott und himmlischer Vater freut sich über ein ehrliches, dankbares Herz.

Wofür dankbar sein

Der Elberfelder Priester ging auf die von den Kindern beschrifteten Dankbarkeitskarten ein: Es gibt viele verschiedene Gründe, dankbar zu sein, z. B. für Familie, Freunde, Gesundheit. Aber auch für die Gemeinschaft mit den vielen Bezirkskindern und der Gemeinschaft im Heiligen Abendmahl; so hatten es die Kinder niedergeschrieben. Er sprach die Empfehlung aus, dass sich doch jeder Einzelne täglich bewusst machen solle, wofür er dankbar sein kann. Wer sich über die eigenen Gründe der Dankbarkeit Gedanken macht, wird mit der Zeit immer mehr Gründe finden, wofür er dankbar sein kann.

Hast du heute schon „Danke“ gesagt

Unterstützend dazu erhielt jedes Kind ein vorbereitetes Blatt, auf welchem Tageswölkchen der Dankbarkeit für eine komplette Woche abgebildet waren. Jedes Kind hat somit die Möglichkeit, täglich mindestens einen Grund, warum es dankbar ist, schriftlich festzuhalten. Das Wölkchen für den heutigen Sonntag konnte sofort im KiGo ausgefüllt werden. Priester Martin Polkehn sprach die Empfehlung aus, die Dankbarkeit auch in das tägliche Gebet zu legen.

Dankbarkeit für das Gedächtnismahl

Diakonin Aurica Bunzendahl-Bremer bereitete die Gemeinde auf die Feier des Heiligen Abendmahls vor. Das Heilige Abendmahl wird auch als Eucharistie (Dankbarkeit, Danksagung) bezeichnet. Es ist ein Gedächtnismahl, bei welchem wir uns bewusst machen können, wem wir gedenken. Wenn wir dieses tun, können wir das Heilige Abendmahl viel intensiver erleben und dafür danken.

Gesang im Gottesdienst belebt

Umrahmt wurde der Gottesdienst durch den gemeinschaftlichen Gesang vieler Danklieder aus unserem Kinderliederbuch. Das obligatorische „Happy Birthday“ erklang für alle Geburtstagskinder zum Schluss.

Anschließend hatten die Kinder noch bei einem kleinen Imbiss die Möglichkeit, sich auszutauschen oder miteinander zu spielen. Das winterliche Wetter lud einzelne Kinder auch zu einer kleinen Schneeballschlacht auf dem Kirchenparkplatz ein.

 

19. Januar 2025
Text: Susanne Jakob, Reiner Krempf
Fotos: Carola Gabelin

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