21 fröhliche Kinder, ein sonniger Sonntag und ein starkes Thema: „Segen“. Beim KiGo 6–9 in Wuppertal-Vohwinkel am 15. Juni 2025 ging es um das, was uns stärkt, begleitet und froh macht – Gottes Segen.
Segenshandlungen entdecken
In der Sonntagsschule teilten sich die Kinder im Alter von 6 bis 9 Jahren in zwei Gruppen auf. Anschließend spielten sie ein Memory-Spiel, bei dem auf den Karten verschiedene Segenshandlungen abgebildet waren. Ziel war es, die jeweils passenden Bildpaare zu finden.
Die einzelnen Motive wurden danach gut sichtbar auf die Fensterbänke im Kirchenschiff gestellt – so waren sie während des gesamten Kindergottesdienstes präsent. Schnell erkannten die Kinder, worum es ging: Alle Szenen zeigten Handlungen, bei denen Menschen den Segen Gottes empfangen.
Gemeinsam kamen sie zu dem Ergebnis: Segen ist immer etwas Gutes – er bringt Freude und zeigt, dass Gott uns nahe ist.
Drei in einem – die Trinität entdecken
Im Kindergottesdienst nahm Evangelist Frank Schöb zunächst ein Lied zum Einstieg, das durch einfache Zeichen unterstützt wurde. Dabei hielten die Kinder drei Finger hoch – ein Symbol für Gott. Auf die Frage, warum es genau drei Finger seien, kamen die Kinder schnell auf die Antwort: Vater, Sohn und Heiliger Geist. Daraus entwickelte sich das Thema Trinität – drei in einem, und doch jeder mit einer eigenen Wirkung.
Anschaulich wurde das mit einem Beispiel erklärt: Die Dreieinigkeit ist wie ein Überraschungsei: es enthält Spiel, Schokolade und Überraschung in einem, aber jeder Teil erfüllt eine andere Aufgabe.
Als biblische Grundlage diente das Bibelwort aus 2. Korinther 13, Vers 13, das auch als der trinitarische Schlusssegen bekannt ist:
- G wie Gnade des Herrn Jesus Christus,
- L wie Liebe Gottes,
- G wie Gemeinschaft des Heiligen Geistes.
Die Kinder erkannten, wie diese drei Aspekte in ihrem eigenen Leben wirken:
- Jesus sagt: „Ich gebe Gnade“ – gerade dann, wenn etwas nicht gut läuft. Und: „Sei du auch gnädig zu anderen.“
- Gottes Liebe bedeutet: „Ich bin dir nahe, wenn du traurig bist oder es dunkel um dich ist.“ Und auch: „Sei du ein Segen für andere – gib Liebe weiter.“
- Der Heilige Geist stärkt die Gemeinschaft, auch wenn Menschen ganz verschieden sind. „Ich gebe dir Kraft und Mut – bleib mit mir verbunden.“
So wurde das Thema Segen weiter entfaltet – ganz lebensnah und verständlich für die jungen Teilnehmer.
Eingeladen zum Gemeinschaftsmahl
Zur Vorbereitung auf das Heilige Abendmahl erzählte Priester Bernhardt Plötz das Gleichnis Jesu vom König, der eine Hochzeit ausrichtete. Als die ursprünglich geladenen Gäste nicht kommen wollten, lud der König andere Menschen ein.
Für sie wurde die Einladung zum Segen – sie durften am Fest teilnehmen und freuten sich sehr. So erinnerte der Priester daran: Auch wir sind eingeladen, Gottes Nähe im Heiligen Abendmahl zu erleben.
Den Segen empfangen
Der Schlusssegen wurde auf besondere Weise erlebt: Alle Anwesenden richteten ihre Handflächen nach oben – ein stilles Zeichen dafür, dass sie mit offenen Händen bereit waren, den Segen Gottes zu empfangen. Dieser sogenannte Segensgestus ist ein sichtbarer Ausdruck für innere Offenheit und Dankbarkeit.
Zum Abschluss sang die Gemeinde wie gewohnt ein fröhliches „Happy Birthday“ für die Geburtstagskinder. Danach klang der Kindergottesdienst bei einem kleinen Imbiss in fröhlicher Runde aus.
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