Der erste KiGo 6-9 dieses Jahres am 15. Februar 2026 stand unter dem Jahresmotto: „Fürchte dich nicht, glaube nur“. 26 Kinder kamen gemeinsam mit ihren Lehrkräften und Eltern in Wuppertal-Vohwinkel zusammen.
Was uns Angst macht – und wer uns hilft
Nach einem gemeinsamen Beginn der Sonntagsschule überlegten sich die Kinder in zwei Gruppen, wovor sie Angst haben bzw. wie man Angst begegnen kann und wer einem in angsteinflößenden Situationen helfen kann. Hierzu wurden „Angstkarten“ beschriftet, die Begriffe wie Angst im Dunkeln, Klassenarbeiten, Spinnen, Krankheit oder Gewitter beinhalteten, aber auch „Hilfekarten“ in Form einer Hand, die Helfer wie Mama und Papa, Lehrer, Licht, Arzt, Freunde und Gott bildlich darstellten. Im gemeinsamen Dialog wurde geschaut, wer uns in welcher Situation helfen kann, wenn wir einmal Angst haben.
Vertrauen auf dem Wasser
Das Bibelwort des Gottesdienstes aus Matthäus 14 Vers 31 erzählte die Geschichte von Jesus und seinen Jüngern auf dem Boot im Sturm, und Priesterin Maike Sacher beschrieb sehr eindrucksvoll, wie sich die Jünger auf dem Boot bei Sturm und Gewitter gefühlt haben müssen, und wie Petrus auf dem Wasser lief, dann aber doch von Zweifeln gepackt wurde und untertauchte. Trotzdem strecke Jesus ihm die Hand entgegen und half ihm. Petrus vertraute Jesus, und so wollen auch wir Jesus vertrauen. Freunde und Familienmitglieder enttäuschen uns manchmal, aber Jesus können wir ausnahmslos vertrauen, in jeder Situation.
Ein Versprechen für den Alltag
Zusammenfassend unterstrich Priesterin Maike noch einmal das Jahresmotto: Hab keine Angst, vertrau mir einfach! Es ist nicht schlimm, Angst zu haben, das hat jeder einmal, aber es ist wichtig, immer jemanden zu haben, dem man vertraut. Das können Eltern, Freunde oder Lehrer sein, aber immer auch Gott.
Ballast abgeben und Mut gewinnen
Evangelist Frank Schöb griff in seinem Predigtbeitrag noch einmal das tolle Erlebnis auf dem Meer auf und meinte, dass auch er einmal gerne auf dem Wasser gehen würde. Zur Überleitung auf das Heilige Abendmahl berichtete er von einem Jungen, der einen Traum hatte, in dem Jesus ihn bat, ihm drei Wünsche zu erfüllen: Er sollte ihm seine letzte Arbeit geben, obwohl diese eine 5 war, seinen kaputten Becher und seine Lüge, die er seiner Mutter ausgesprochen hatte. So dürfen auch wir Gott bei der Sündenvergebung alle unsere schlechten und kaputten Eigenschaften und Taten geben, damit er sie „wegwischt“.
Lieder wie „Auf hoher See“ und „Ich bin bei euch alle Tage“ unterstrichen unsere Zuversicht und unseren Glauben, in Jesus und Gott immer einen verlässlichen Freund zu haben, der uns hilft.
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