Wülfrath/Mettmann. Ein Fest der Dankbarkeit und des Gottvertrauens: Am 27. Oktober 2024 feierten Priester Christian Rittel und seine Frau Yvonne aus der Gemeinde Mettmann ihr 25-jähriges Ehejubiläum in einem feierlichen Gottesdienst in Wülfrath. Bezirksevangelist Daniel Huke spendete dem Paar den Segen zur silbernen Hochzeit, umrahmt von vielen Gästen. Die Kirche in Wülfrath, in welcher seit knapp zwei Jahren die Gemeinden Mettmann und Wülfrath gemeinsam Gottesdienste und mehr feiern, war mit knapp 140 Besuchern fast bis auf den letzten Platz gefüllt.
Ein emotionaler Rückblick
In seiner sehr persönlichen Ansprache erinnerte der Bezirksevangelist an die Vorbereitung auf diesen besonderen Moment. Das gemeinsame Gespräch mit dem Silberpaar hinterließ bei ihm einen bleibenden Eindruck: "Intensiv" beschrieb er die Erfahrungen der Eheleute. Die Höhen und Tiefen ihres Ehelebens seien geprägt gewesen von Gottvertrauen, Humor und Dankbarkeit.
Durch einen unbedingten Glauben und die Erfahrung, dass Gott immer eine Tür öffnet und sich stets ein Weg auftut, durften die beiden Jubilare 25 wundervolle gemeinsame Ehejahre erleben. Ihre Dankbarkeit und ihr Vertrauen auf Gottes Führung wurden dabei zu einem sichtbaren Zeugnis ihres Glaubens.
Mit einem liebevollen Blick auf ihren 11-jährigen Sohn Emilian betonte er, wie wichtig Glaube und Zusammenhalt seien: "Denn wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich mitten unter ihnen" (Matthäus 18,20). Abschließend ermutigte er das Silberpaar mit einem weiteren Bibelwort aus 1. Johannes 5,14: "Und das ist die Zuversicht, mit der wir vor ihm reden: Wenn wir um etwas bitten nach seinem Willen, so hört er uns." Dieses Wort, so Bezirksevangelist Huke, solle ihnen Gewissheit geben, dass Gott ihre Gebete erhört und sie auf ihrem weiteren Weg begleitet.
Vorsteher Hering würdigt das Engagement des Silberpaares
Im Mitdienen hatte der Vorsteher der Gemeinde Mettmann, Priester Rudolf Hering, unter anderem davon gesprochen, dass der Silberbräutigam, Priester Christian Rittel, trotz seines jüngeren Alters als Amtsträger bereits deutlich mehr Erfahrung im Amt habe als er selbst. Mit großer Dankbarkeit würdigte er, was das Silberpaar seit Jahren gemeinsam in die Gemeinde einbringt.
Priester Hering nahm das Bild des Lichts aus dem Bibelwort des Tages auf und bezog es auf Christian und Yvonne Rittel. Er dankte ihnen dafür, dass sie ihr Licht stets in der Gemeinde leuchten lassen und auch in schweren Tagen ein beeindruckendes Vorbild im Vertrauen auf den Himmlischen Vater sind.
Predigt und Vorbereitung auf den Gottesdienst für Entschlafene
Im Mittelpunkt der Predigt des Gottesdienstes stand das Bibelwort aus Matthäus 5,16: „So lasst euer Licht leuchten vor den Leuten, damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen.“
Der Bezirksevangelist hob hervor, dass Jesus Christus nicht nur das Licht für die Lebenden sei, sondern auch für die Toten. Besonders betonte er, dass die Fürbitte für Lebende und Verstorbene nur dann glaubwürdig sei, wenn sie durch entsprechende Werke der Liebe und Zuwendung bezeugt werde.
Es sei wichtig, unser Engagement für die Entschlafenen stets mit einer ernsthaften Zuwendung zu den Lebenden zu verbinden. Denn sowohl Lebende als auch Verstorbene bedürften gleichermaßen der liebenden Fürsorge und des Einsatzes von uns Menschen.
Bezirksevangelist Huke führte in seiner Predigt weiter aus, dass auch wir als Christen im Glaubensleben vielfältige Anfechtungen bestehen müssen, die unseren Glauben beeinträchtigen können. Doch wenn wir uns an Gott halten, wird unser Glaube, der ein Geschenk des Heiligen Geistes ist, nicht nur bewahrt, sondern sogar gestärkt. Diese Zuversicht könne uns helfen, in allen Herausforderungen standhaft und lichtvoll zu bleiben.
Botschaft und Abschluss des Gottesdienstes
Die Botschaft des Gottesdienstes lautete: Die Predigt soll dazu ermutigen, das Licht unseres Glaubens durch Taten sichtbar werden zu lassen und so ein Zeugnis für die Liebe Gottes zu geben.
Der Gottesdienst und die Segenshandlung wurden von den Gemeinden mit herzlicher Gemeinschaft und musikalischen Beiträgen des Chores umrahmt.
Nach dem Chorgesang ebbte der Strom der Gratulanten kaum ab: die Glaubensgeschwister beider Gemeinden, dazu die vielen Freunde und Gäste, die aus nah und fern angereist waren, um sich gemeinsam mit den Beiden zu freuen und ihnen die besten Wünsche für die weitere gemeinsame Zukunft zu übermitteln.
Das silberne Brautpaar und alle Anwesenden waren sehr dankbar für diesen großartigen Segenstag und nehmen die Kraft hieraus mit in die nächsten Tage und Wochen.
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