Ganz im Zeichen der Vorfreude und des göttlichen Beistands stand der Gottesdienst am Sonntag, dem 25. Januar 2026, in der Gemeinde Solingen-Ohligs: Ein junges Paar empfing den Segen zu seiner Verlobung. Bezirksevangelist Roland Blome leitete die Feier und stellte den Bezug zur biblischen Hochzeit zu Kana her. Chor und Instrumentalisten verliehen dem Festtag einen würdigen musikalischen Rahmen.
Hochzeit zu Kana
Dem Gottesdienst lag das Geschehen der Hochzeit zu Kana zugrunde (Johannes 2, 1-11). In seiner Predigt vertiefte der Bezirksevangelist besonders die Verse 9 bis 11: „Das ist das erste Zeichen, das Jesus tat. [...] und er offenbarte seine Herrlichkeit. Und seine Jünger glaubten an ihn.“ (Johannes 2,11) und verdeutlichte, wie Jesus durch sein erstes Wunder seine Herrlichkeit offenbarte. Diesen Gedanken übertrug er auf den gemeinsamen Lebensweg der Verlobten: Auch in ihrem Bund solle das Wirken Gottes erkennbar sein und das Vertrauen der Jünger zum Vorbild dienen.
Gehorsam als Schlüssel zum Segen
Ein besonderer Akzent lag auf dem Wort aus Johannes 2, Vers 5: „Was er euch sagt, das tut.“ Maria gab damit den Anstoß für das Wunder Jesu. Dieser Ratschlag wurde im Gottesdienst als zeitlose Botschaft interpretiert: Wer Jesu Worten folgt, bereitet den Boden für Gottes Wirken im eigenen Leben. Ein Impuls, den das junge Paar als Fundament für seinen neuen Lebensabschnitt mitnehmen durfte.
Glauben oder Vertrauen
In seiner Predigt ging der Bezirksevangelist auch der Frage nach: „Wer ist Jesus für dich?“ Er verdeutlichte den Unterschied mit einem lebensnahen Beispiel: Wenn Eltern einem Kind sagen „Wir glauben dir“, bestätigen sie eine Aussage. Sagen sie jedoch „Wir glauben an dich“, schenken sie der gesamten Person ihr Vertrauen und blicken hoffnungsvoll auf das, was kommt. Genau dieses tiefe Vertrauen drückt der Vers aus: „Und seine Jünger glaubten an ihn“ (Joh 2,11).
Ein Fundament für die Zukunft
Für Laisa und Kevin begann mit dem Verlobungssegen ein neuer gemeinsamer Lebensabschnitt. Als geistliches Fundament erhielten sie ein Wort aus Prediger 4, 9-12: „So ist’s ja besser zu zweien als allein [...] eine dreifache Schnur reißt nicht leicht entzwei.“
Die Erläuterung dazu war so einfach wie tiefgründig: Gott ist der „Dritte im Bunde“. Mit seinem Segen ist das Band der Gemeinschaft stärker, als es menschliche Kraft allein bewirken könnte. Gleichzeitig schlug Bezirksevangelist Blome die Brücke zur gesamten Gemeinde: Alle Gläubigen stünden geistig in einem „Verlobungsstand“ und warteten gemeinsam auf die Wiederkunft Christi.
Unter dem feierlichen Miterleben der Gemeinde empfingen Laisa und Kevin schließlich den Segen zu ihrer Verlobung im Namen des dreieinigen Gottes.
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