An Christi Himmelfahrt, dem 29. Mai 2025, feierte Apostel René Follmann einen festlichen Gottesdienst im Gemeindeverbund Velbert, in der Kirche Velbert-Mitte. Der Gottesdienst war reich an besonderen Handlungen: Die Gabe des Heiligen Geistes wurde gespendet, ein Diakon ordiniert, ein Priester reaktiviert sowie die Amtsträger für den Gemeindeverbund bestätigt und eine Beauftragung ausgesprochen. Auch die Silber- und Goldkonfirmanden aus dem Bezirk Bergisches Land waren zu diesem besonderen Anlass eingeladen.
Die Kirche an der Bismarckstraße war sehr gut gefüllt, insgesamt circa 180 Gottesdienstteilnehmer. Neben den Gemeindemitgliedern aus Velbert-Mitte, Velbert-West und Langenberg waren auch die Silber- und Goldkonfirmanden des Bezirks eingeladen – aus den Konfirmationsjahrgängen 2000 bzw. 1975. Den Apostel begleiteten Bezirksältester Holger Zimmermann und Bezirksevangelist Roland Blome, Leiter und stellvertretender Leiter des Bezirks Bergisches Land. Musikalisch wurde der Gottesdienst feierlich und kraftvoll vom gemischten Chor des Gemeindeverbundes umrahmt.
Jesus kehrt zurück zum Vater – und kündigt sein Wiederkommen an
Durch die für Himmelfahrt vorgesehene Bibellesung aus Apostelgeschichte 1, Verse 4 bis 12 wurde die Gemeinde tief in das Geschehen rund um die Himmelfahrt Jesu eingeführt. Die anschließende Predigt des Apostels nahm besonders Bezug auf die Verse 10 und 11. Apostel Follmann erläuterte, dass gerade diese beiden Verse den Gläubigen Hoffnung und Trost spendeten. Jesus Christus habe sein Versprechen gehalten und den Heiligen Geist gesandt. Durch diesen führe, stärke und tröste Jesus auch heute sein Volk.
Voraussetzungen, um in die Herrlichkeit einzugehen
Um in das vollendete Reich Gottes – die Herrlichkeit – einzugehen, müsse der Mensch im vollkommenen Einklang mit dem Willen Gottes stehen. Aus eigener Kraft sei das jedoch nicht möglich. Deshalb komme Gott uns mit seiner Gnade entgegen, um die Kluft zwischen ihm und uns zu überbrücken.
Die Gottesdienstteilnehmer wurden ermutigt, ihrerseits dem Herrn entgegenzugehen. Die Nähe Gottes könne im Gebet, in der Feier des Heiligen Abendmahls sowie in der Gemeinschaft mit den Glaubensgeschwistern erfahren werden.
Priester Daniel Jacobs (Heiligenhaus), einer der Silberkonfirmanden, griff in seinem Predigtbeitrag den Gedanken des Apostels auf und vertiefte die Bedeutung, dem Herrn entgegenzugehen.
Heilige Versiegelung – Geistesspendung
Der Apostel spendete einem Kleinkind die Gabe des Heiligen Geistes. Den Eltern von Elisa empfahl er, die Nähe Gottes zu suchen – im Gebet, im Gottesdienst und in der Gemeinschaft. Gott komme den Menschen stets entgegen, er sei nie fern. Kinder richteten sich nach dem, was ihre Eltern tun. Deshalb sein eindringlicher Rat: Seid Vorbilder für eure Kinder.
Nach der Feier des Heiligen Abendmahls nahm Apostel Follmann einige Amtshandlungen zur Stärkung des Gemeindebundes Velbert vor:
Ordination und Reaktivierung
Für den Standort Velbert ordinierte der Apostel Oliver Graf erneut zum Diakon. Bereits von 2002 bis 2010 hatte er dieses Amt in Velbert ausgeübt. Auch Priester i.R. Frank Schulz, der 2021 in den Ruhestand trat, wurde durch den Apostel für den priesterlichen Dienst in Velbert reaktiviert. Beiden Amtsträgern gab der Apostel mit auf den Weg, bei allem Einsatz für Amt und Auftrag auch auf die eigene Gesundheit und das Wohlergehen der Familie zu achten.
Bestätigungen für den Gemeindeverbund
Im Anschluss beauftragte Apostel Follmann die anwesenden Amtsträger aus den jeweiligen Standorten offiziell für den Dienst im Gemeindeverbund Velbert. Er sprach von einem sichtbaren Zeichen des Zusammenwachsens der Ämterkreise und der Stärkung des gemeinschaftlichen Handelns. Dies sei nicht lediglich ein symbolischer Akt, sondern ein aktiver Auftrag an alle Beteiligten.
Beauftragung zur Unterstützung der Gemeindeleitung
Zur Entlastung des Verbundvorstehers und Hirten Karsten Lemke beauftragte der Apostel Bezirksevangelist Roland Blome mit der organisatorischen Unterstützung in der Leitung des Gemeindeverbundes. Hirte Lemke bleibt weiterhin verantwortlicher Gemeindevorsteher mit dem Schwerpunkt auf der Seelsorge. Apostel Follmann betonte, dass es sich hierbei nicht um eine klassische Vorstehervertretung handele und für diese besondere Form der Beauftragung keine eigene Amts- oder Funktionsbezeichnung vorgesehen sei.
Der Gottesdienst endete mit einem gemeinsamen Gebet und dem trinitarischen Segen (= Segen des dreieinigen Gottes).
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