Kurzchronik der Gemeinde Velbert-Langenberg ↑
Heute ist die Gemeinde von vielen jungen Familien und Kindern geprägt – kaum vorstellbar, dass ihre Ursprünge bis zur Jahrhundertwende zurückreichen. Über die ersten 20 Jahre ist nur wenig bekannt. Etwa 30 Gläubige zählten damals zur Gemeinde, die von einem Unterdiakon betreut wurde. Nach der beruflichen Versetzung eines zentralen Unterstützers zerfiel sie um 1920.
1924 wurde die Gemeinde durch Initiativen aus Velbert und Elberfeld neu gegründet und entwickelte sich seitdem stetig weiter. Ein erster Treffpunkt war eine Scheune an der Plückers Mühle, nur wenige Schritte von der heutigen Kirche entfernt. Sie trug den Spitznamen "Bethlehems Stall" und könnte als Geburtsstätte der Gemeinde betrachtet werden. Die ersten Gottesdienste fanden in der Wohnung von Frau Schwardtmann statt. Mit dem Wachstum der Gemeinde wurde mehr Platz benötigt, sodass die Versammlungen in verschiedene Räumlichkeiten verlegt wurden. So traf man sich zeitweise in der Gastwirtschaft "Zur Vogtei", in der Schreinerei Bürger (heute Firma von Felbert) und später im Saal einer geschlossenen Gastwirtschaft an der Hauptstraße 91. Dort schrieb die Gemeinde 32 Jahre lang Geschichte, bis 1969 schließlich das eigene Kirchengebäude am Hellerkamp bezogen werden konnte.
Die seelsorgerische Betreuung erfolgte anfangs von Velbert aus. 1954 wurde Priester Lupp erster Vorsteher der Gemeinde. Ihm folgten Otto Heidtmann, Karl-Heinz Schemmann, Dieter Volkmann und Wilfried Szukat. Der derzeitige Vorsteher ist Karsten Lemke.
2002 wurde das Kirchengebäude umfassend renoviert, die Räumlichkeiten an aktuelle Bedürfnisse angepasst und zusätzliche Räume im Untergeschoss für Aktivitäten und Unterrichte erschlossen. Während der Renovierungsarbeiten und in den darauffolgenden Jahren wuchsen die Gemeinden Langenberg und Neviges enger zusammen. Dies erwies sich als besonders wertvoll, als Mitte 2003 die Kirche in Neviges leider geschlossen werden musste.
Die Gemeinde Neviges entstand in den Nachkriegsjahren durch das Engagement von Brüdern aus Velbert. Anfänglich fanden die Gottesdienste dort nicht vor Ort, sondern in Velbert statt. Ab 1950 konnten jedoch zunächst wochentags Versammlungen in einem Gastraum stattfinden, später dann in einem Schulraum. Die seelsorgerische Betreuung übernahm Priester Otto Heidtmann. Im Dezember 1966 bezog die Gemeinde ihre eigene Kirche an der Schützenstraße und wurde von Apostel Dicke als eigenständige Gemeinde anerkannt. Als Vorsteher wirkten die Priester Werner Busch, Siegfried Lupp und zuletzt Friedhelm Staudt, unterstützt von zwei Priestern und zwei Diakonen.
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