Am Sonntagvormittag, dem 26. April 2026, stand die Gemeinde Velbert-West ganz im Zeichen der Dankbarkeit. In einem feierlichen Rahmen in Velbert-West verabschiedete Hirte Karsten Lemke, Vorsteher des Gemeindeverbundes Velbert, die langjährige Lehrkraft Petra Osthoff nach fast drei Jahrzehnten engagierter Lehrtätigkeit in den Ruhestand.
Ein Vierteljahrhundert im Dienst der Kinder
Bereits im Januar 1997 begann Petra Osthoff ihr Wirken als Lehrkraft für die Vorsonntagsschule. Mit viel Liebe und Empathie begleitete sie über 29 Jahre hinweg die Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren. Ihr Unterricht zeichnete sich durch eine besondere Gabe aus: Mit immer neuen, kreativen Ideen schaffte sie es, biblische Inhalte spielerisch zu vermitteln. Ob beim gemeinsamen Basteln, Malen oder Erzählen – im Zentrum stand stets das Ziel, den Glauben an Gott und die Liebe zu Jesus Christus in die Herzen der Jüngsten zu legen. Ab 2013 unterstützte sie zudem zeitweise die Sonntagsschule für die Sechs- bis Neunjährigen.
Dankbarkeit und Abschied
Aus gesundheitlichen Gründen bat Petra Osthoff nun um die Entbindung von ihrem Auftrag. Dieser Schritt fällt zudem mit der organisatorischen Neuausrichtung im Gemeindeverbund zusammen, bei der die Kinderunterrichte künftig im neuen Gemeindezentrum Velbert-Mitte gebündelt werden.
Hirte Lemke würdigte ihren unermüdlichen Einsatz und überreichte als sichtbares Zeichen der Anerkennung einen Blumenstrauß. Auch die Kinder ließen es sich nicht nehmen, ihre Lehrerin mit selbst gestalteten Aufmerksamkeiten zu überraschen. Ein besonderes Highlight aus dem Gemeindekreis war eine Sahnetorte mit der herzlichen Aufschrift „Danke Petra“.
Die Verabschiedung war geprägt von tiefer Dankbarkeit der gesamten Gemeinde. Mit vielen persönlichen Worten und den besten Wünschen für ihre Gesundheit sowie für weiterhin viel Freude und Gottes Segen wurde Petra Osthoff aus ihrem langjährigen Dienst entlassen.
Glaube, der durch Taten sichtbar wird
Der Gottesdienst bildete den passenden geistlichen Rahmen für diesen Abschied. Unter dem Leitgedanken „Werke des Glaubens“ beleuchtete der Vorsteher das Bibelwort aus 1. Petrus 3,13 - Und wer ist's, der euch schaden könnte, wenn ihr dem Guten nacheifert?
In der Predigt wurde deutlich, dass sich ein lebendiger Glaube nicht allein in innerer Überzeugung erschöpft, sondern in konkreten Taten sichtbar wird. Gute Werke sind der Spiegel eines aktiven Vertrauens auf Gott und prägen die Lebensgestaltung des Einzelnen. Dies wurde besonders im Hinblick auf den langjährigen Dienst der Lehrerin deutlich. Die Predigt betonte zudem, dass auch der Gottesdienst selbst ein „Werk des Glaubens“ sei: Ein Dialog, in dem Gott an uns handelt und die Gemeinde mit Gebet, Lobpreis und dem Bekenntnis zu Christus antwortet.
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