Velbert-Langenberg. Am Sonntag, 9. Februar 2025, leitete Hirte Karsten Lemke einen Gottesdienst in der neuapostolischen Kirche in Langenberg. Zwei Gläubige, eine Mutter und ihre Tochter, bekannten sich öffentlich zum neuapostolischen Glauben.
Öffentliches Bekenntnis zum Glauben
Zwei Gläubige, Mutter und Tochter, hatten den Wunsch geäußert, in die neuapostolische Kirche aufgenommen zu werden. Beide hatten zuvor in einer anderen Kirche die Heilige Wassertaufe empfangen. Die Aufnahme in die neuapostolische Gemeinde wird als Segenshandlung verstanden, bei der sich die Aufzunehmenden öffentlich zum neuapostolischen Glauben bekennen. Ihnen wird damit auch der dauerhafte Zugang zum Heiligen Abendmahl gewährt. (Quelle: NAK-Katechismus).
Lobpreis Gottes
Der Gottesdienst basierte auf dem Bibelwort aus Psalm 81,2-3.
„Lobe den Herrn, meine Seele“. So eröffnete Hirte Karsten Lemke seine Predigt und knüpfte an das Lied an, das zuvor auf dem Klavier vorgetragen wurde. „Dieser Gottesdienst ist von Anfang an für jeden Einzelnen von uns vorbereitet“, erklärte er weiter. Die Gemeinde wachse, und Lena sowie ihre Mutter, Claudia Staudt, würden an diesem Tag in die Gemeinschaft aufgenommen. „Gott sorgt für seine Kinder – lasst uns dafür danken und fröhlich sein“, betonte Lemke.
In einer Welt, die uns mit Ideen, Gedanken und Informationen überschüttet, sei es besonders wichtig, bewusst darauf zu achten, was in unsere Herzen gelangt, so der Hirte weiter. „Gott passt auf uns auf und ist unsere Kraftquelle“, sagte er. Das Bewusstsein, ein Gotteskind zu sein, sei der zentrale Schwerpunkt im Leben eines jeden Gläubigen.
Gute Taten Gottes
In seinem Predigtbeitrag stellte Priester Michael Boldt heraus, dass am Altar gerade viele Empfindungen aus der Gemeinde ankämen. Was alles, wisse Gott allein. Seine Empfindungen mündeten in den Aufruf an die Gottesdienstbesucher: „Vergiss nie, was er dir Gutes getan hat!“ Hierzu führte er als Beispiel das Verhalten des Volkes Israel an. Das Volk murrte über die Speisen und Lebensverhältnisse während der Wüstenwanderung. Daraus abgeleitet folgte der Hinweis: „Die göttliche Waagschale ist immer voller als alle andere. Gott unser Vater ist fantastisch groß, darum lasst die Gedanken in der Seele nicht zu, dass wir es nicht schaffen. Jeder ist von Gott geliebt“.
Sakramentsspendung und Segenshandlung im Gottesdienst
Die Gemeinde leitete mit dem gemeinsam gesungenen Lied "Gott ist die Liebe" (Nr. 234) die Vorbereitung auf das Heilige Abendmahl ein. Die Zeremonie endete mit den Worten „Alles wird gut“, denn Gott stehe den Gläubigen stets zur Seite.
Anschließend erfolgten die Freisprache, die feierliche Aufnahme von Lena und Claudia Staudt in die immerwährende Abendmahlsgemeinschaft sowie die Feier des Heiligen Abendmahls.
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