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Gottesdienst am dritten Advent in Langenberg:
Ruhesetzung und Dank an Projektgruppe

 

(15. Dezember 2024) Langenberg. Den Gottesdienst am dritten Advent feierte Bezirksevangelist Daniel Huke, stellvertretender Leiter des Bezirkes Bergisches Land, in der Gemeinde Velbert-Langenberg. Grundlage seiner Predigt war das Bibelwort aus Matthäus 9,27.

Gott ist die Liebe

Der Bezirksevangelist griff zu Beginn seiner Predigt den Refrain des Eingangsliedes auf, der in allen sieben Strophen wiederholt wird: „…drum sag ich‘s noch einmal: Gott ist die Liebe...“ (NGB 234). Er beschrieb die aktuelle Situation wie folgt: „Wir leben in einer Zeit mit viel Not, Leid und Hunger in der Welt. Und in solchen Situationen soll Gott ein Gott der Liebe sein?“ Auch wir kämen in solche Lebenssituationen, in denen wir uns fragen, warum lässt Gott das zu. Manchmal wären wir „blind“ für die tatsächliche Sicht Gottes, der unser ewiges Heil im Blick hat.

„Sollen wir etwa blind glauben oder Gott nachlaufen?“ Eine vielleicht etwas zugespitzte Frage, die er jedoch sogleich mit einer Feststellung beantwortete: „Nein, Gott will das Gegenteil. Er will uns die Augen für sein Tun, für seinen Blick auf das Wesentliche öffnen. Er will uns hineinführen in sein ewiges Reich.“

Glaubst du

Jesus fragte die beiden Blinden aus dem Bibelwort, bevor er ihnen half, ob sie auch glaubten - das taten sie. So heilte er sie anschließend. Gott möchte, dass kindliches Vertrauen und Glaube in uns entsteht und weiter wächst.

Manchmal haben wir eine Idee, wie ganz konkret uns Gott helfen müsse. Das kann uns für seine wahre Hilfe blind machen. Dann kann es helfen, wenn wir Gott bitten, uns die Augen für sein Tun zu öffnen.

Licht leuchten lassen

In der aktuell dunklen Jahreszeit rief der Bezirksevangelist dazu auf, dies nicht auf unsere Grundstimmung abfärben zu lassen. So, wie die vielen Lichter, die zurzeit angezündet werden, könnten auch wir in der dunklen Zeit leuchten.  Damit könnten wir Mitmenschen Orientierung geben und ihnen zeigen, dass Gott tatsächlich die Liebe ist.

Tankstelle Gottesdienst

In seinem Predigtbeitrag erinnerte der Gemeindevorsteher, Hirte Karsten Lemke, an eine bekannte Lebenserfahrung: “Manchmal sprechen wir davon, dass der Gottesdienst wie eine Tankstelle für uns ist. Hier bekommen wir Kraft und Freude.“

Mit Blick auf die Blinden fragte er die Gemeinde: „Glaubst Du noch oder siehst du schon?“

Sein Appell: „Stellen wir unser Licht nicht unter den Scheffel. Jesus hat die Welt überwunden, der Teufel hat bereits jetzt verloren.“

Die offene Türe

Zum Abschluss der Predigt ging Bezirksevangelist Huke für die Kinder noch auf den Adventskalender mit seinen 24 Türchen ein. Gott öffne uns nicht nur zur Adventszeit ein Türchen, sondern jeden Tag. Dahinter seien für uns glaubensmäßige Superkräfte verborgen.

Ruhesetzung eines Diakons

Nach der Feier des Heiligen Abendmahls wurde Diakon Helmut Alteheld im Auftrag des Apostels von Hirte Karsten Lemke in den Ruhestand versetzt. In seiner Ansprache erwähnte Hirte Lemke, dass der Diakon seit 1981 Amtsträger der Gemeinde sei, also seit 43 Jahren.
Wie viele Gebete, Familienbesuche und weitere Dinge, die er im Verborgenen verrichtet habe, auch in den Unterrichten für die Kinder, wisse nur Gott allein. Auf Wunsch unseres Diakons wollte er nun im kleinen Kreis der Gemeinde in den Ruhestand treten. „Er habe viel im Hintergrund, aber dennoch „mittendrin“, getan.“ So formulierte der Gemeindevorsteher ein wertschätzendes Urteil über die Amtstätigkeit des Diakons. Seine Seine Amtsgabe als Diakon bleibt, lediglich der Auftrag werde mit der Ruhesetzung wegfallen. Hirte Lemke dankte ihm für alles Tun und versetzte ihn in den Ruhestand.

Dank an die Projektgruppe 100-Jahre Langenberg

Nach dem Gottesdienst dankte Hirte Lemke noch der Projektgruppe, die sich im Herbst 2023 aus Freiwilligen anlässlich des diesjährigen 100-jährigen Gemeindejubiläums gebildet hatte. Diese Gruppe, bestehend aus vier Gemeindemitgliedern (Marita Schrenk, Mireille Pardon und Manuel Pardon), hat sich seit der Gründung letztes Jahr bis hierhin beinahe in 14-tägigem Rhythmus getroffen und viele Dinge organisiert. Dafür dankte der Gemeindesvorsteher der Gruppe im Namen der Gemeinde von ganzem Herzen und überreichte als kleine Anerkennung Gutscheine.

 

17. Dezember 2024
Text: Michael Boldt, Redaktion
Fotos: Michael Boldt, V. Pardon

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