Am 6. Oktober 2024 feierten die Gemeindemitglieder des Gemeindeverbundes Velbert, bestehend aus den Standorten Velbert-Mitte, -Langenberg und -West, gemeinsam den Erntedankgottesdienst in Velbert-Mitte. Der Altar, der dem Anlass entsprechend mit herbstlichen und erntebezogenen Elementen geschmückt war, schuf von Beginn an eine festliche und besinnliche Atmosphäre. Diese besondere Dekoration unterstrich den Dank für die Gaben der Natur und leitete die Gläubigen in eine feierliche Stimmung, die den Gottesdienst prägte.
Der geschmückte Altar zum Erntedank
Durch die Kinder war der Altar am Tag vorher mit viel Liebe und Freude festlich geschmückt worden. Obst, Gemüse, Milch, Brot, Korn und viele andere Früchte des Feldes, der Sträucher und der Bäume waren aufgehäuft und liebevoll um den Altar drappiert. Diese Gaben symbolisieren die Fülle dessen, was uns vom Schöpfer geschenkt wird.
Gottes Fürsorge - unsere Dankbarkeit
Der Vorsteher der Gemeinde, Hirte Karsten Lemke, betonte in seiner Predigt, dass diese Lebensmittel nicht nur gut riechen, sondern auch den Appetit anregen und uns dazu einladen, sie zu genießen. Diese Früchte sind mehr als nur Nahrung, sie sind ein Zeichen der Fürsorge Gottes. Gott schenkt uns den Samen, den Regen, die Sonne und den Wind - alles, was es braucht, die Früchte heranwachsen zu lassen. All das liegt in Gottes Hand. Dafür gebührt ihm Lob, Ehre, und unser Dank. Unsere Dankbarkeit zeigt sich nicht nur in Worten, sondern auch in Taten. Wir ehren Gott, indem wir uns an seine Wohltaten erinnern und ihm unsere Opfergaben bringen. Wahre Dankbarkeit bedeutet auch, dass wir bereit sind, zu teilen und dem Nächsten zu helfen.
Achtsamer und verantwortungsvoller Umgang mit der Schöpfung
Priester Andreas Amthor führte in seinem Predigtbeitrag weitere wichtige Formen des Dankes an. Der achtsame Umgang mit der Schöpfung, die Fürsorge für unsere Familien und auch der verantwortungsvolle Umgang mit unserem Körper sind Ausdruck der Wertschätzung für die Gaben Gottes. Indem wir verantwortungsvoll mit dem umgehen, was uns anvertraut wurde, zeigen wir unsere Liebe und Dankbarkeit gegenüber dem Schöpfer.
Noah glaubte und folgte Gott
Ein beeindruckendes Beispiel für Glauben und Gehorsam finden wir in der Geschichte von Noah. Noah glaubte Gott und folgte seinem Wort. Er baute die Arche nach Gottes Anweisung und konnte dadurch errettet werden. Noahs Glaube und seine Bereitschaft Gottes Willen zu tun, sind uns auch heute ein Vorbild. Botschaft dieser Begebenheit:
- Sünde führt zum Tod
- Gott liebt die Menschen
- der Glaube an Gott und das Handeln nach seinem Wort führt zur Errettung.
Das Versprechen Gottes an Noah: „Solange die Erde steht, soll nicht aufhören Saat und Ernte, Frost und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht“ (1. Mose 8, 22), gilt auch heute noch. Daraus erhalten wir, was wir zum Leben brauchen. Gott lässt uns nicht allein.
Zum Schluss des Gottesdienstes haben die Kinder das Lied vorgetragen: "Hast du heute schon Danke gesagt?" Dies erhielt viel Applaus der Anwesenden.
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