Am Sonntag, 21 Juli 2024, erhielt das Ehepaar Möller aus der Gemeinde Langenberg den Segen zum 40-jährigen Hochzeitsjubiläum. Die Gemeinden Velbert-West und Langenberg erlebten gemeinsam den Gottesdienst.
Das Bibelwort, welches als Grundlage des Gottesdienstes diente, war die Begegnung von Philippus mit dem Kämmerer der Königin Kandake aus Äthiopien (Apostelgeschichte 8, 36-38).
Vorsteher und Hirte Karsten Lemke, der den Gottesdienst durchführte, eröffnete seine Predigt mit der Aussage: „Es geht um Freude" und "...schön, dass wir Gottes Dienst erleben...“
Um Gottes Nähe zu erleben, reiste der Kämmerer bis nach Jerusalem. Zu damaliger Zeit war es ihm allerdings aufgrund jüdischer Vorschriften nicht gestattet, den Tempel zu betreten und damit Gottes Nähe zu erleben, da er ein Eunuch war. Gottes Nähe ist unabhängig von gesellschaftlichen Regeln und Normen. "Sie wird alleine durch Gottes Gnade erlebbar", erläuterte der Hirte.
Philippus wurde von Gottes Geist geleitet, um dem Kämmerer zu begegnen und ihm das Evangelium zu lehren. Dieser war davon so begeistert, dass er sich sofort taufen ließ und froh von dannen zog.
Gott macht alles möglich, denn ER schenkt Segen. „Jeder, der hier ist, wird von Gott geliebt" lautete der Schlußsatz des ersten Predigtteils.
Der Chor leitete mit dem Lied „Jesus bleib in unserem Leben“ (NAK-Chorbuch 307) den Predigtbeitrag des Priesters Michael Boldt ein.
Er verglich die Begegnung der beiden Männer mit dem Rubinpaar, dass Gott auch zusammengeführt habe und die seine Nähe und Segen erleben durften, auch nach 40 Jahren Ehe. Gott schafft immer eine Möglichkeit. Der Kämmerer ließ sich taufen und in der Wüste fanden sie das dafür notwendige Wasser.
Segensspendung
Zur Einleitung des Segens zur Rubinhochzeit sang der Chor „..willst du geliebet sein, liebe zuerst, Liebe kann nurgedeihen, wenn du sie nährst…“ Vor Gottes Altar zu treten, schafft Herzklopfen und ist etwas Besonderes. „Liebe hat euch zusammengeführt", sagte der Hirte und Gott ist mitten in der Ehe dabei; und ihr habt immer etwas dafür getan.“
Das Ehepaar Möller erhielt aus dem Sirachbuch ein Bibelwort zur Begleitung für ihren weiteren Lebensweg. „Die Augen des Herrn, sehen auf die, die ihn liebhaben...er erhebt die Seele und macht das Angesicht fröhlich, gibt Gesundheit, Leben und Segen.“ (Sirach 34, 16-17). Daraus leitete sich die Botschaft ab: Jesus soll Begleiter und Kraftgeber sein.
Danach erfolgte die Segenshandlung und der Schlußsegen für die Gemeinde. Diese sang abschließend freudig „Der Herr ist mein Licht"...
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