Velbert. Die Partnerschaft christlicher Kirchen in Velbert (PCK) veranstaltete an zwei Wochenenden im Dezember ein adventliches Programm in der „Alte Kirche“ am Platz des Offers. Der gemischte Chor der neuapostolischen Kirchengemeinden in Velbert trug am 14. Dezember um 18 Uhr mit einem adventlichen Musikprogramm zur besonderen Stimmung bei.
Einstimmung auf Weihnachten
Der Innenraum der Kirche war festlich geschmückt und versprühte eine stimmungsvolle, vorweihnachtliche Atmosphäre. Gedämpftes Licht untermalte die feierliche Kulisse. Pfarrerin Maret Schmerkotte begrüßte als Gastgeberin die Besucherinnen und Besucher herzlich sowie den gemischten Chor, der sich zuvor eingestimmt hatte.
23 Sängerinnen und Sänger der Neuapostolischen Chorgemeinschaft unter der Leitung von Rüdiger Uhlich präsentierten ein sorgfältig vorbereitetes Programm. Adventliche Lieder, die das Kommen und die Gegenwart Jesu Christi thematisierten, wurden vierstimmig vorgetragen, teils mit Klavierbegleitung von Simon Uhlich. Bekannte Weihnachtslieder luden die rund 50 Zuhörer zum Mitsummen ein.
Begeisterung und Gänsehaut-Momente
Ein Höhepunkt des Abends war das gemeinsame Singen des Abschlussliedes „O, du Fröhliche“. Hier sprang der Funke endgültig über, und die Gäste sangen lautstark und begeistert mit. Eine geforderte Zugabe wurde erfüllt: Mit „Stille Nacht – heilige Nacht“ fand der Abend einen besinnlichen Abschluss, bei dem der Gesang die Herzen der Menschen erreichte.
Pfarrerin Schmerkotte bereicherte die Veranstaltung mit der Lesung einer modernen Weihnachtsgeschichte. Ihre Worte nach der Veranstaltung: „Gemeinsam sind wir stark und können etwas bewegen, um den Menschen das Evangelium Jesu Christi näherzubringen“ fassten die Bedeutung des Abends treffend zusammen.
Gespräche und Gemeinschaft
Die Veranstaltung förderte konfessionell übergreifende Gespräche und einen lebendigen Austausch. Nach dem Auftritt verweilten die Sängerinnen und Sänger sowie Mitglieder der neuapostolischen Gemeinde auf dem Weihnachtsmarkt. Bei Glühwein und anderen warmen Getränken ließen sie den Abend in fröhlicher Runde ausklingen.
Ein besonderer Ort: Die „Alte Kirche“
Die evangelische Kirche am Offers, bekannt als „Alte Kirche“, war ein idealer Veranstaltungsort für das adventliche Programm. Die Kirche, die vor etwa 250 Jahren erbaut wurde, ist ein Blickfang in der Friedrichstraße. Ihr Inneres besticht durch den Bergischen Kanzelaltar mit Altar, Kanzel und Orgel, die übereinander angeordnet sind. Nach der Sanierung der Orgel, an der sich die Neuapostolische Kirche mit einer Spende beteiligte, erstrahlt das historische Instrument wieder in neuem Glanz.
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