Ein besonderes Bild bot sich den Gottesdienstteilnehmern am Sonntag, 4. Februar 2024, zum Gemeindesonntag. Vor dem Altar ein Tisch, darauf Mehl, Obst, Schokolade, Spiele, Getränke und eine Registrierkasse; daneben ein Kelch, Schilder mit Wörtern wie Gnade, Freude, Gemeinschaft, Liebe und Musik.
Schön gestaltete Plakate am Altar sorgten für eine kurze Erklärung. Auf der einen Seite das Wort: Gottesdienst; auf der anderen das Wort: Supermarkt. Apostelgeschichte 2,39: „Denn euch und euren Kindern gilt diese Verheißung und allen, die fern sind, so viele der Herr, unser Gott, herzurufen wird.“
Priester D. Schnieders begann den Gottesdienst mit Gedanken zum besonderen Aufbau vor dem Altar. Beim Einkauf werden wir oft dazu gebracht, neben den Dingen, die wir wirklich brauchen, auch Dinge zu kaufen, die uns nicht gut tun. Die Versuchung, doch etwas zu kaufen was uns schadet und uns nur unnötig Geld kostet, ist groß. Was Gott uns anbietet, schadet uns nicht, dies kostet auch nichts. Wir können es ohne Bedenken in vollem Maße genießen und annehmen.
Dem Gottesdienst lag das Thema zugrunde, die Verheißung weiter zu tragen. Um die Verheißung Gottes weiterzugeben, brauchen wir den Glauben daran. Wir dürfen Gott vertrauen, der uns diese Verheißung gegeben hat.
Wenn ein Kind beim Einkauf nur Schokolade kaufen möchte, so werden die Eltern den Wunsch vielleicht im gesunden Maße erfüllen, aber sie würden ihrem Kind nicht nur Schokolade zu essen geben. Im Gebet dürfen wir unseren himmlischen Vater auch um manches bitten. Nicht immer wird er genau das geben, was wir uns erhoffen. Er weiß, was uns gut tut und welcher Weg der richtige für uns ist. So sollen wir auch beim Bitten danach fragen, was Gott für uns vorgesehen hat. Wir dürfen ihm vertrauen.
Ein schönes Bild kam aus den Reihen der Gemeinde. Ein Gemeindemitglied aus dem Seniorenkreis überreichte drei Kindern aus der Gemeinde Teile eines Wortes. Die Kinder stellten sich so auf, dass man das Wort ‚Verheißung‘ lesen konnte. Die Verheißung wurde weiter gegeben, symbolisch demonstriert von den Älteren an die Jüngeren; aber auch die Kinder können weitergeben. Die Verheißung gilt jedem. Gott hat sie gegeben, und sie wird weitergetragen bis sie sich erfüllt.
Was legen wir am Ende eines Gottesdienstes auf das Band? Was nehmen wir mit?
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