Apostel Schug gibt Priester Rudolf Hering (r.) gute Wünsche mit auf den Weg

Apostel Schug beauftragt neuen Gemeindevorsteher für Mettmann

 

Mettmann. Direkt im ersten Gottesdienst, den Apostel Wolfgang Schug in diesem Jahr im Kirchenbezirk durchführte, erhielt die Gemeinde Mettmann einen neuen Vorsteher: Priester Rudolf Hering trat die Nachfolge von Evangelist Tobias Pannenberg an. Zudem wurde Diakon Karl Ashauer nach 30 Jahren als Amtsträger in den Ruhestand verabschiedet.

Nach sechs Jahren als Mettmanner Gemeindevorsteher verzieht Evangelist Tobias Pannenberg mit seiner Familie aus beruflichen Gründen im Sommer nach Norddeutschland. „Ich habe allergrößten Respekt, dass du diesen Schritt mit deiner Familie tust und freue mich, dass du den Gläubigen anderswo einen genauso großen Nutzen bringst“, bekundete Apostel Wolfgang Schug dem 42-Jährigen. Auch wenn Evangelist Pannenberg zunächst weiterhin als Amtsträger in Mettmann tätig bleibt, beauftragte Apostel Schug perspektivisch einen Nachfolger: Priester Rudolf Hering ist nun Mettmanner Gemeindevorsteher. Seit Sommer vergangenen Jahres war der 59-Jährige bereits als Vorstehervertreter in der Gemeinde tätig. „Ich wünsche dir, dass du mehr Freude als Sorge hast“, gab Apostel Schug dem neuen Gemeindeleiter mit auf den Weg. 

Mit Diakon Karl Ashauer trat im Gottesdienst ebenfalls ein langjähriger Diakon der Gemeinde in den Ruhestand: „Ich kann mir einen Besuch in der Gemeinde gar nicht ohne dich vorstellen“, gestand Apostel Schug. Diakon Ashauer habe eine Freudigkeit, Zuversicht sowie liebevolle Art ausgezeichnet. „Deine Gegenwart tut uns gut“, fasste der Apostel zusammen. 

Mit göttlicher Gnade in die Zukunft blicken 
Anhand des Bibelworts „Die Gnade des Herrn Jesus Christus sei mit eurem Geist!“ (Philemon 25) veranschaulichte Apostel Schug, wie sich die Gnade Gottes äußere. Diese beschränke sich nicht auf irdischen Reichtum wie beispielsweise Nahrung, sondern stelle sich auch in der Möglichkeit glauben zu können dar. Letztlich seien auch die Sakramente Bestandteil göttlicher Gnade für den Menschen. Abschließend forderte Apostel Schug die Gottesdienstteilnehmer zu einer Priorisierung göttlicher Gaben auf: „Lasst uns das, was Gott an uns getan hat, höher werten als das, was uns hier auf Erden passiert ist.“ Dies sei ein anspruchsvolles Ziel und bedürfe einer Entwicklung. Doch wer die Gnade Gottes ergreife, könne glücklich in die Zukunft blicken. Bischof Ulrich Götte betonte in einem Predigtbeitrag, dass Gott mit seiner Gnade allen Menschen helfen wolle. Hieraus könne die Gewissheit genommen werden, dass Gott dem Einzelnen persönlich gnädig ist. „Nutze das!“, so der Appell des Bischofs an die Gemeinde.  

In seiner Ansprache vor der Entlastung des ehemaligen Vorstehers stellte Apostel Schug heraus, dass Gott für seine Gemeinden sorge: Als Priester Rudolf Hering vergangenen Sommer als Vorsteherhelfer ernannt wurde, war der berufsbedingte Umzug des Evangelisten Pannenberg noch nicht bekannt. Aktuell stehen den rund 150 Mitgliedern der Mettmanner Gemeinde ein Evangelist, sieben Priester und vier Diakone als ehrenamtliche Seelsorger zur Verfügung.  

Apostel Schug gibt Priester Rudolf Hering (r.) gute Wünsche mit auf den Weg

26. Januar 2020
Text: Matthias Geisbüsch
Fotos: Redaktion

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Zwei Herzen in zwei Farben am Mettmanner Altar
Ein Blechblas-Quartett stimmte auf den Gottesdienst ein
Ein konzentrierter Blick: Apostel Wolfgang Schug
Konzentrierte Blicke auch auf der Empore
Auch die Amtsträger folgen den Worten vom Altar aufmerksam
Bischof Ulrich Götte achtet vor seinem Predigtbeitrag auf das Musikstück des Chores
Dank an Diakon Karl Ashauer (r.)
Dank an Diakon Karl Ashauer (2.v.l.)
Hochachtung des Apostels für Evangelist Tobias Pannenberg (r.)
Evangelist Pannenberg (l.) freut sich über Blumen seines Nachfolgers Priester Rudolf Hering (r.)
Interessiert lauscht der neue Gemeindevorsteher den Worten des Apostels
Der Apostel beglückwünscht zur Vorsteherbeauftragung
Blumen als Willkommensgeschenk für Priester Hering (l.)
Gruppenfoto von aktuellen und ehemaligen Mettmanner Amtsträgern
Priester Rudolf Hering (3.v.l.) mit vier seiner Vorsteher-Vorgänger
 

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