Mettmann. Apostel Wolfgang Schug feierte am Sonntag, 27. Oktober 2013, mit den Gemeinden Mettmann und Mettmann-Süd einen Gottesdienst. Als Grundlage seiner Predigt wählte er das Bibelwort aus Johannes 8,36: "So euch nun der Sohn frei macht, so seid ihr recht frei."
Der Apostel führte in seiner Predigt sinngemäß aus: Jeder Mensch möchte frei sein. Aber man kommt schnell zu der Erkenntnis, dass es unbegrenzte Freiheit auf dieser Erde nicht gibt. Freiheit ist ein schwieriger Begriff, mit dem sich viele Philosophen auseinandergesetzt haben. Die heilige Schrift zeigt auf, dass wahre Freiheit nicht ohne weiteres zu erlangen ist. Die ersten Menschen wollten frei sein, so sein wie Gott. Was für eine Aussicht, die ihnen da die Schlange vor Augen führte! Aber der Genuss der verbotenen Frucht hatte gegenteilige Wirkung: Sie mussten das Paradies verlassen. Hier geht es also letztlich um die Freiheit von der Macht der Sünde. Das gilt sowohl uns als auch den Entschlafenen. Der Sohn Gottes hat durch sein Opfer für die Menschen aller Zeiten die Möglichkeit geschaffen, davon wirklich frei zu werden.
Eine Voraussetzung zur Sündenvergebung ist die Einsicht. Nur dann sind wir bereit, uns dem Herrn und seinem Heil ganz zuzuwenden. Zorn, übermäßiges Streben nach irdischem Wohlstand sowie Selbstgerechtigkeit können hinderlich sein, Einsicht zu erlangen. Der Herr hilft, durch sein Wort, die Sakramente und die Führung seines Geistes zur wahren Freiheit zu kommen.
Emilian empfing als Kleinkind das Sakrament der Heiligen Versiegelung.
Hilmar Krause empfing für die Gemeinde Wülfrath das Diakonenamt. Priester Tobias Pannenberg wurde für die Gemeinden Mettmann und Mettmann-Süd in das Evangelistenamt ordiniert.
Bezirksevangelist Roland Blome wurde von der Vorsteheraufgabe entbunden. Evangelist Tobias Pannenberg erhielt den Auftrag, den Gemeinden Mettmann und Mettmann-Süd als Vorsteher zu dienen.
16. November 2013
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