Gemeinde Velbert(-Mitte) - Standort: Bismarckstraße 63 ↑
Die ursprüngliche Gemeinde Velbert zählt zu den acht ältesten Gemeinden der Neuapostolische Kirche in Nordrhein-Westfalen. Deren Gründung erfolgte am 10. September 1893. Sie ist aus der Gemeinde Wuppertal-Elberfeld hervorgegangen. Die erste Versammlung der Glaubensgeschwister der Gemeinde fand im „Buchfeldhaus“ in der heutigen Friedrichstraße in einem Stall statt. Sie diente der Gemeinde fast zwei Jahre als Versammlungsstätte. Danach zog die Gemeinde mehrmals um. Von 1934 bis 1967 diente das umgebaute Gebäude in der Neustraße 30/32 als Versammlungsstätte.
Im Jahre 1965 konnte dann ein Grundstück an der Bismarckstraße/Ecke Schulstraße erworben werden. Hier wurde die neue Kirche erbaut und am 26. Juli 1967 durch Apostel Rudolf Dicke geweiht und ihrer Bestimmung übergeben. Dieses Gebäude bietet circa 600 Besuchern Platz und verfügt über alle modernen und notwendigen Einrichtungen einer großen Kirche.
Im September 1993 konnte die Gemeinde mit einem Festgottesdienst und einer musikalischen festlichen Veranstaltung das 100-jährige Bestehen feiern. Zur Gemeinde Velbert (Mitte) zählten bis zur Zusammenlegung circa 150 aktive Mitglieder. Der Gemeindevorsteher Hirte Karsten Lemke wurde bis zur Zusammenlegung von seinem Vertreter sowie 3 Priestern und 4 Diakonen in der Gemeinde unterstützt.
(Juni 2026)
Redakt. Hinweis: Eine ausführliche Chronik wird derzeit erstellt und dann zum Download bereitgestellt.
Gemeinde Velbert-West - Standort: Poststraße 150 ↑
Der Gründungstermin der Gemeinde Velbert-West liegt erst wenige Jahrzehnte zurück: Am 6. Juli 1983 wurde die Gemeinde gegründet und man versammelte sich zunächst in einer gemieteten Räumlichkeit am Marienburger Platz 1A.
Am 8. November 1992 konnten die Gläubigen der Gemeinde ein eigenes, repräsentatives Kirchengebäude am heutigen Standort Poststraße 150 beziehen, welcher sich in lediglich 350 m Luftlinienentfernung zum bisherigen Gemeindestandort befand.
Am 6. Juli 2023 feierte die Gemeinde Velbert-West ihr 40-jähriges Bestehen – davon mehr als 30 Jahre in ihrer eigenen Kirche an der Poststraße 150.
Zur Gemeinde Velbert-West zählten bis zur Schließung circa 50 aktive Mitglieder. Der Gemeindevorsteher Hirte Karsten Lemke wurde bis zur Zusammenlegung von seinem Vertreter sowie 2 Priestern und 2 Diakonen in der Gemeinde unterstützt.
(Juni 2026)
Die Chronik anlässlich des 25-jährigen Gemeindejubiläums ist zum Herunterladen bereitgestellt (siehe Datei unten).
Gemeinde Velbert-Langenberg - Standort: Hellerkamp 2 ↑
1924 wurde die Gemeinde durch die Initiative aus Velbert und Elberfeld aufgebaut und konnte sich stetig weiterentwickeln.
Ein erster Treffpunkt war eine Scheune an der Plückers Mühle, nur wenige Schritte von der heutigen Kirche entfernt, mit dem Spitznamen „Bethlehem Stall“. Vielleicht lag dort die Geburtsstätte der Gemeinde. Die ersten Gottesdienste wurden in einer privaten Wohnung gehalten. Das Wachstum erforderte dann einige Male den Wechsel der Räumlichkeiten. So traf sich die Gemeinde zeitweilig in Räumen der Gastwirtschaft „zur Vogtei“, in der Schreinerei Bürger (heute Firma von Felbert) und danach im Saal einer geschlossenen Gastwirtschaft, Hauptstraße 91. Dort spielten sich 32 Jahre Gemeindegeschichte ab, bis 1969 eine eigene Kirche „Am Hellerkamp“ bezogen werden konnte.
2002 wurde das Kirchengebäude komplett instandgesetzt, die räumlichen Gegebenheiten dem Bedarf angepasst und neue Räume in der Kelleretage für Aktivitäten und Unterrichte erschlossen.
2003 wurde die Gemeinde Velbert-Neviges (Schützenstraße) geschlossen und mit der Gemeinde Langenberg vereinigt.
Zur Gemeinde Velbert-Langenberg zählten bis zur Schließung circa 60 aktive Mitglieder. Der Gemeindevorsteher Hirte Karsten Lemke wurde von seinem Vertreter und 1 Priester in der Gemeinde unterstützt.
(Juni 2026)
Eine ausführliche Chronik anlässlich des 100-jährigen Bestehens der Gemeinde (2024) ist zum Herunterladen bereitgestellt.
Gemeinde Velbert-Neviges (2003 geschlossen) - Standort: Schützenstraße 12 ↑
Die Gemeinde entstand nach dem Krieg durch die Missionsarbeit Velberter Amtsträger (Priester Otto Heidtmann, Diakon Siegfried Lupp). Nach anfänglichen Gottesdiensten in Velbert zog man ab 1950 schrittweise nach Neviges um (Gaststätte, Schulraum).
Mit der Einweihung der eigenen Kirche an der Schützenstraße durch Apostel Rudolf Dicke am 22. Dezember 1966 wurde die Gemeinde eigenständig. Im Juni 1967 übernahm Priester Werner Busch als erster Vorsteher die Leitung.
Durch Abwanderung schrumpfte die Gemeinde im Laufe der Jahre. Um den Standort zu sichern, reisten regelmäßig 20 bis 25 Mitglieder aus Velbert an. Spätere Vorsteher waren die Priester Siegfried Lupp und Friedhelm Staudt. Er war zuletzt mit zwei Priestern und zwei Diakonen tätig.
Wegen des Mitgliederrückgangs kündigte Apostel Gunter Homburg im Juli 2003 die Schließung an. Am 31. Juli 2003 fand der letzte Gottesdienst mit anschließender Profanierung (Entwidmung) durch Bezirksältesten Karl-Heinz Eicker statt. Die Gemeinde fusionierte mit Velbert-Langenberg.
(Juli 2003)
- Chronik Gemeinde Velbert Neviges 20 113.80kb
- Velbert Neviges Auszug 1993 7933.68kb
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