So fing es an ↑
Anfang der 1980er Jahre entstand der Gedanke, die große Gemeinde Velbert-Mitte aufzuteilen, um die Neuapostolische Kirche in Velbert für jedermann leichter erreichbar zu machen.
1982 wurde eine geeignete Räumlichkeit am Marienburger Platz 1a gefunden, und im April 1983 begannen die Baumaßnahmen. Die Gemeinde Velbert-West wurde am 6. Juli 1983 durch Apostel Alfred Kusserow gegründet und das Gebäude feierlich geweiht. Er predigte mit dem Bibelwort aus Apostelgeschichte 2, Vers 37: "Da sie aber hörten, ging’s ihnen durchs Herz und sprachen zu Petrus und zu den anderen Aposteln: Ihr Männer, liebe Brüder, was sollen wir tun?"
Die Gemeinde entwickelt sich ↑
Es war ein Kreis von etwa 70 Glaubensgeschwistern, der nun die Gemeinde Velbert-West bildete. Alle Generationen waren vertreten, und so entstand auch hier ein lebendiges Gemeindeleben mit Sonntagsschule, Konfirmandenunterricht, Jugendstunden, Chor- sowie Sing- und Spielkreisen. Besuche bei Kranken, Betagten und Menschen mit Behinderungen sowie Missionsarbeit gehörten ebenfalls zum festen Bestandteil der Gemeindeaktivitäten.
Die erste Gemeindeleitung übernahm Evangelist Karl-Heinz Eicker (Juli bis Dezember 1983). Ihm folgte Priester Gerd Hüsgen, der die Gemeinde von 1983 bis 1992 leitete.
Erste Versammlungsstätte ↑
Die Gemeinde Velbert-West entwickelte sich lebendig weiter, und die Mitgliederzahl stieg trotz einiger Sterbefälle auf 109 Glaubensgeschwister. Die seelsorgerische Betreuung erfolgte durch fünf Amtsträger. Doch schon bald wurde das Gebäude am Marienburger Platz zu klein – der Wunsch und die Notwendigkeit eines eigenen Kirchengebäudes wuchsen.
Nach wenigen Jahren war klar: Der Standort am Marienburger Platz konnte der wachsenden Gemeinde nicht mehr gerecht werden. Daher begann die Suche nach einem geeigneten Grundstück für einen Kirchenneubau. Schließlich fiel die Wahl auf ein brachliegendes Grundstück an der Poststraße / Ecke Heiligenhauser Straße. Ende 1990 entschied die Kirchenleitung in Dortmund, das Grundstück zu erwerben, und im Juni 1991 begannen die Bauarbeiten.
Neubau eines eigenen Kirchengebäudes ↑
Die Suche nach einem geeigneten Grundstück für den Neubau endete 1990, und im Juni 1991 konnten die Bauarbeiten beginnen. Der Architekt, Bezirksältester Günter Eickhoff, entwarf ein freistehendes, achteckiges Gebäude mit einer roten Klinkerfassade. Neben dem Kirchenschiff mit Empore umfasst das Gebäude einen Eltern-Kind-Raum, ein Ämterzimmer, einen Jugendraum, eine großzügige Garderobe, eine Küche sowie sanitäre Anlagen und Abstellräume. Auf der Rückseite wurde ein Parkplatz angelegt.
Bereits am 8. November 1992 konnte die Gemeinde Velbert-West in ihr neues Gotteshaus an der Poststraße 150 einziehen. Am selben Tag weihte Bezirksapostel Horst Ehlebracht das Kirchengebäude feierlich ein. Seine Predigt basierte auf dem Bibelwort aus Offenbarung 22, 16: „Ich, Jesus, habe meinen Engel gesandt, euch dies zu bezeugen für die Gemeinden. Ich bin die Wurzel und das Geschlecht Davids, der helle Morgenstern!“
Vorsteher und Vorstehervertreter ↑
1983 - 1983 Evangelist Karl-Heinz Eicker
1983 - 1992 Priester Gerd Hüsgen
1992 - 1995 Evangelist Udo Busch
1995 - 1998 Priester Franz-Josef Degen
1998 - 2005 Evangelist Peter Szymanowski
2005 - 2006 Bezirksevangelist Udo Busch
2006 - 2020 Priester Hans Osthoff
2020 - heute Hirte Karsten Lemke
2020 - 2023 Priester Uwe Nußbaum - Vorstehervertreter
40-jähriges Bestehen der Gemeinde in 2023 ↑
Am 6. Juli 2023 feierte die Gemeinde Velbert-West ihr 40-jähriges Bestehen – davon mehr als 30 Jahre in ihrer eigenen Kirche an der Poststraße 150.
Aktuell wird die Gemeinde seelsorgerisch von Hirte Karsten Lemke als Vorsteher im Gemeindeverbund Velbert betreut. Am 29. November 2023 besuchte Bezirksapostel Rainer Storck die Bezirke Velbert und Wuppertal und nahm die Zusammenlegung der Bezirke Velbert und Wuppertal zum Bezirk Bergisches Land vor. In diesem Kontext nahm er auch einige wichtige Amtsveränderungen vor.
Priester Uwe Nussbaum, der bisher als Vorstehervertreter in der Gemeinde Velbert-West tätig war, wurde von Bezirksapostel Storck zum neuen Vorsteher der Gemeinde Heiligenhaus beauftragt. Gleichzeitig endete seine Aufgabe als Vorstehervertreter für Velbert-West.
Mit großer Dankbarkeit blickt die Gemeinde auf das Engagement aller Aktiven, die sich in vielfältiger Weise für das Gemeindeleben eingesetzt haben und weiterhin einsetzen – zum Segen aller Mitglieder und Gäste.
Dass das erste Chorlied „Eins in Geist und Streben …“ (NAK Chormappe 143) die Gemeinde bis heute prägt, zeigt sich besonders im Schlussakkord des Liedes:
„… ein Ziel und Lauf zu Gott hinauf, dann erstarkt die Kraft im Streben. Möge Gott das geben!“
Autor: Hans Osthoff
Priester und Vorsteher der Gemeinde von 2006 bis 2020
Im Ruhestand seit dem 15. November 2020
Redaktion
Velberter Christen übernehmen Orgel-Patenschaften ↑
(18. August 2022) Velbert. An diesem Mittwoch traf sich der Spenderkreis in der Alten Kirche und empfing offiziell eine Urkunde aus den Händen von Wolfgang Schneider, Vorsitzender des Presbyteriums der Evangelischen Kirche Velbert. Die Neuapostolischen Kirchengemeinde Velbert-West hatte sich auch an der Spendenaktion beteiligt.
(September 2023)
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