Velbert. Über 200 Gläubige aus sechs Gemeinden kamen am Sonntag, dem 8. Februar 2026, in Velbert-Mitte zusammen. Ein besonderer Gottesdienst und eine anschließende Benefizaktion der Jugendlichen machten den „Gemeindesonntag“ zu einem Erlebnis für alle Generationen.
Bereits im Gottesdienst wurde die Gemeinschaft spürbar: Neben den Glaubensgeschwistern aus dem Gemeindeverbund Velbert waren auch die Gemeinden Heiligenhaus, Mettmann und Wülfrath der Einladung gefolgt. Rund 50 Sängerinnen und Sänger unter der Leitung von Hella Silva-Brands bildeten einen großen, gemischten Chor, der den Gottesdienst festlich umrahmte.
Ein klares Ja zur Nachfolge
Hirte Karsten Lemke, Vorsteher des Gemeindeverbundes Velbert, legte der Predigt das Bibelwort aus Matthäus 5, 37 zugrunde: „Eure Rede aber sei: Ja, ja; nein, nein. Was darüber ist, das ist vom Bösen.“ In seinen Ausführungen sowie in den Beiträgen der Mitwirkenden, Priester Uwe Nussbaum (Heiligenhaus) und Priester Lutz Große (Wülfrath), wurde deutlich: Wahrhaftigkeit und Entschiedenheit sind wesentliche Merkmale der Nachfolge Christi. Wer am Reich Gottes Anteil hat, ist um Eindeutigkeit bemüht – im Ja zum Willen Gottes und im klaren Nein zu allem, was von ihm trennt.
Kinder setzen Zeichen
Wie aktuell dieses Thema ist, zeigten die Kinder des Gemeindeverbundes auf kreative Weise. Sie hatten im Vorfeld Plakate gestaltet und verschiedene Alltagssituationen den Kategorien „Ja“, „Nein“ oder „Egal“ zugeordnet. Diese vor dem Altar platzierten Arbeiten verdeutlichten, dass christliche Werte schon im Kleinen beginnen. Passend dazu erklang das Lied zur Vorbereitung des Sakramentsteiles: „Komm, sag es allen weiter“, bei dem die Gemeinde den Refrain begeistert mitklatschte (NAK-Kinderliederbuch „Stimmt mit ein“ Nr. 89).
Glühende Waffeleisen für ein großes Ziel
Nach dem geistlichen Teil verwandelte sich das Kirchengebäude in einen Ort der Begegnung. Unter der Regie von Jugendbegleiterin Britta Amthor und mit Unterstützung des Gremiums bei der Logistik glühten die Waffeleisen. Das Ziel der Aktion: Die Finanzierung eines ereignisreichen Jugendjahres 2026. Ob zum Jugendtag nach Frankfurt, zur Freizeit am Alfsee oder zum Zelt- und Chorwochenende – die Jugendlichen wollen gemeinsam unterwegs sein.
Das Angebot an süßen und herzhaften Waffeln sowie ein reichhaltiges Kuchenbuffet stießen auf große Resonanz. In entspannter Atmosphäre an Stehtischen und Sitzgelegenheiten wurde viel erzählt und genossen.
Dankbarkeit für große Unterstützung
Am Ende des Vormittags zeigten sich die Jugendlichen überwältigt: Die großzügige Spendensumme der Gottesdienstbesucher übertraf die Erwartungen bei Weitem. Ein herzliches Dankeschön gilt allen Spenderinnen und Spendern, die den Weg für die kommenden Jugendaktivitäten geebnet haben.
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