Rund 200 Teilnehmer erlebten den Gottesdienst für Entschlafene mit Apostel Wolfgang Schug in der Gemeinde Leverkusen. Auch die Gemeinde Leverkusen-Opladen sowie viele weitere Glaubensgeschwister aus dem Bezirk konnten an diesem besonderen Gottesdienst teilnehmen. Das Bibelwort stand in Markus 5, Verse 41 und 42: "und ergriff das Kind bei der Hand und sprach zu ihm: Talita kum! – das heißt übersetzt: Mädchen, ich sage dir, steh auf! Und sogleich stand das Mädchen auf und ging umher; es war aber zwölf Jahre alt. Und sie entsetzten sich sogleich über die Maßen."
Apostel Schug führte zu Beginn des Gottesdienstes aus, dass alle Gläubigen heute Morgen ihren einzigartigen Glauben einsetzen müssen, wenn sie die Vollendungsarbeit unterstützen wollen. Wir treten im Gebet für viele ein.
Er betonte, dass viele an Gott glauben, aber wenige glauben, dass es nach dem Tod weitergeht.
Wir Menschen trennen gerne das Diesseits und das Jenseits. Für Gott gibt es hier keinen Unterschied. Gott kann jedem Gnade geben, ob er noch hier ist oder bereits gestorben ist. In Bezug auf das Bibelwort führte der Apostel aus, dass die Tochter des Jairus sehr krank war und der Vater, ein Synagogenvorsteher, voller Vertrauen sich an Jesus wandte und ihn um seine Hilfe bat. Auf dem Weg zur Tochter wurde Jesus durch eine kranke Frau berührt und daher etwas aufgehalten. Sie wurde dadurch gesund. Inzwischen war die Tochter gestorben und die Leute verlachten Jesus, als er sagte, sie würde nur schlafen. Jesus erweckte die Tochter zum Leben und bat darum, dieses Ereignis nicht allen zu erzählen. Er wollte nicht, dass sich alle ihm als "Wunderheiler" anschließen, sondern er war als der Erlöser gekommen, der die Menschen zu Gott führen möchte.
Auch heute sagen die Menschen: Wenn es einen Gott gäbe, dann würde er einiges verhindern. Vielleicht fragen wir mal: Bin ich ihm nicht wert genug, warum hilft er nicht? Jesus ist nicht auf die Zeit angewiesen, Jesus ist nicht gestorben, damit es uns gut geht, es geht ihm um die Gemeinschaft mit Gott. Das stellt alles Irdische in den Schatten.
Bischof Götte erwähnte in seiner Predigtzugabe und in Bezug auf das Chorlied "Betende Hände", dass wir nicht immer von irdischen Fesseln befreit sind. Das ist aber notwendig. In Bezug auf die Tochter des Jaisus sagten die Menschen: Jetzt ist nichts mehr zu machen. Gott hat zwar anderen geholfen und ihr nicht. Bei Gott ist das anders. Gott gibt jedem gleich das Lebensgeschenk.
Zur Vorbereitung auf das Fürbittgebet für die Entschlafenen und nach einem Vortrag des Frauenchores sagte der Apostel: Eine Violine sollte versteigert werden, verstaubt, hässlich, alt. Die Gebote lagen bei 1,2 Dollar. Ein Mann meldete sich und bat darum, die Violine spielen zu dürfen. Danach lagen die Gebote bei 1000, 2000 Dollar. Was war geschehen? Ein Meister hatte darauf gespielt. Das ist hier auch so. Jemand hat viel Schlechtes getan, dann kommt der Meister Jesus uns verändert alles in einem Augenblick, vergibt die Sünden und macht rein.
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