Zum Abendgottesdienst am 8. Juli 2026 hatte Bezirksapostel Stefan Pöschel seinen Besuch in Wuppertal-Elberfeld angesagt. Dem Gottesdienst lag das Bibelwort aus Markus 6, 50b - 51a zugrunde: "Aber sogleich redete er mit ihnen und sprach zu ihnen: Seid getrost, ich bin's; fürchtet euch nicht! Und er stieg zu ihnen ins Boot und der Wind legte sich."
Nimm doch die Energie mit
Angeregt durch das Chorlied der Sänger: "Geisteswind aus Himmelshöhen" (NAK-Chorbuch 82), erinnerte sich der Bezirksapostel an die vielen Windkrafträder, die in seiner Heimat entlang der Autobahn zu finden sind. "Dort ist viel Wind, stellt euch vor, man würde nichts aus diesem Wind machen", erläuterte er den Anwesenden. So wehe der Heilige Geist mit Macht durch unsere Reihen und wir würden nichts mitnehmen, um es in Energie umzusetzen. "Nimm doch die Energie mit und mach sie zu deiner Kraft," empfahl der Bezirksapostel.
Der Wind schweigt still
Nach der Speisung der 5000 Männer, Frauen und Kinder, schickte Jesus seine Jünger mit dem Boot über den See. Er ging allein auf den Berg, um zu beten. Die Jünger kamen in große Not, es wurde dunkel und stürmisch. Sie ruderten und kamen nicht voran. Jesus sah das vom Berg aus. Er kam über das Meer ins Boot zu ihnen, da legte sich der Wind - es wurde still.
Er ließ sie nicht aus den Augen
Wir haben schon manches Wunder Gottes erlebt. Begeistert gehen wir dann weiter, manchmal kommt schon kurze Zeit später ein Schicksalsschlag und wir wissen nicht mehr, wie es vorwärtsgehen soll. Wir fragten uns, wo ist unser Herr. Er ist für uns wie für die Jünger im Boot. Aber der Herr sah sie vom Berg aus und ließ sie nicht aus den Augen. Er betete für sie, als er merkte, die Not wurde immer größer. Der Heiland verliert dich nie aus dem Blick. Er kommt in dein Glaubensschiff und sagt: "fürchte dich nicht - ich bin's."
Warum steht das Windkraftrad still?
Apostel René Follmann berichtete in seinem Predigtbeitrag: "Manchmal sieht man ein Windkraftrad stillstehen, woher kommt das? Es muss wieder richtig ausgerichtet werden, dann kann es den Wind in Kraft umwandeln." Wir haben manche Not erlebt und fragen, warum macht unser Herr nichts?" Als Jesus zu den Jüngern ins Boot trat, legte sich der Sturm, aber am Ziel waren sie noch nicht. Der Gegenwind war weg, darum wurde es leichter.
Nach der Sündenvergebung und dem Heiligem Abendmahl beendete der Bezirksapostel den Gottesdienst mit Gebet und Segen.
Über 250 Gottesdienstbesucher vor Ort und weitere 82 Glaubensgeschwister per IPTV oder Telefon konnten sich am Männerchor des Bezirkes Bergisches Land und an dem Bezirkschor, gebildet aus den Wuppertaler Gemeinden, erfreuen.
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