Bergisches Land/Velbert. Fast 300 Seniorinnen und Senioren kamen am Dienstagnachmittag, 15. April 2025 in der Velberter Kirche zu einem Gottesdienst zusammen. Bezirksapostel Stefan Pöschel versicherte in der Predigt: Gott wird den Einzelnen auch künftig aufrichten und tragen.
Es ist der Dienstagnachmittag in der Karwoche, im Kirchensaal sind die Sitzplätze vollständig belegt, einige Gläubige verfolgen den Gottesdienst schon von der Empore. Zu Beginn der Predigt ging auch Bezirksapostel Pöschel auf den Termin des Gottesdiensts in der Karwoche ein. Es sei eine gute Tradition geworden, das Geschehen kirchlicher Feiertage in Festtags-Gottesdiensten durch Bibellesungen noch einmal zu hören. Daraus resultierend motivierte er die Gemeinde: „Lies doch mal in der Bibel und tu es auch mal laut!“ Aus dem lauten Lesen in der Bibel könne eine besondere Wahrnehmung des Geschriebenen entstehen. Zusätzlich forderte der Bezirksapostel auf, die Bibel ins Gespräch zu bringen: „Sie ist kein Nischenprodukt und Grundlage unseres Glaubens.“
Gott hat sich nicht verändert
Grundlage des Gottesdiensts war ein Bibelwort aus Jesaja 46,4: „Auch bis in euer Alter bin ich derselbe, und ich will euch tragen, bis ihr grau werdet. Ich habe es getan; ich will heben und tragen und erretten.“ Das Bibelwort lässt sich in eine Situation einordnen, in der einige Menschen eigene Götter anbeteten und nur ein Teil den helfenden Gott. Daraufhin gilt das genannte Bibelwort als Zusage des helfenden Gottes. Bezirksapostel Pöschel sicherte der Gemeinde direkt zu: „Gott hat sich nicht verändert. Er schaut auf jeden Einzelnen und denkt an ihn.“ Diese Zusage gelte zu jeder Zeit: damals, heute und auch in der Zukunft.
Manchmal liege man sprichwörtlich am Boden, führte der Bezirksapostel in beispielhafte Situationen ein. Und setzte dem entgegen: „Gott sagt dir zu: Wenn du am Boden liegst – ich will dich wieder aufrichten und dir Freude geben.“ Die Möglichkeit hierzu schenke Gott im Gottesdienst: Dort richte er die Gläubigen durch die Predigt, aber auch Sakramente wie das Heilige Abendmahl auf.
Gott hilft tragen
Auf den Aspekt des Tragens ging Bezirksapostel Pöschel ebenfalls detaillierter ein: Gott sei der Gott der Gnade, der trägt. Auch in Situationen, in denen ein Einzelner zweifele, gelte das: „Wenn Gott eine Last zulässt, dann hilft er auch beim Tragen.“ Doch wichtig sei es auch, Fehler einzuräumen, um Gnade von Gott zu erhalten: „Je länger Fehler nicht abgelegt werden, desto schwerer wiegen sie im eigenen Gewissen“, berichtete der Bezirksapostel aus seiner persönlichen Erfahrung. Zusammenfassend forderte der Bezirksapostel auf: „Lasst uns unsere Hand in die Hand Gottes legen und auf die Zukunft hoffen!“
Apostel Follmann: Leben im Wandel
In einem Predigtbeitrag griff Apostel René Follmann die Redewendung "Nichts ist so beständig wie der Wandel" auf. Auch wenn Veränderung zum Leben gehöre, so verändere sich Gott im Kern nicht. Er sei geduldig mit uns und trage uns auch weiterhin – selbst wenn unsere Vorstellungen einmal andere als die von Gott seien.
Teilnehmende aus verschiedenen Orten
Am Gottesdienst für Senioren nahmen Gläubige aus verschiedenen Gemeinden der Bezirke Hagen und Bergisches Land teil. Neben den Teilnehmenden vor Ort verfolgten einzelne den Gottesdienst via IPTV und Telefon: So konnten insgesamt rund 350 Gläubige am Gottesdienst teilhaben.
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