Am Sonntag, dem 1. Juni 2025, feierte der Gemeindeverbund Velbert seinen Gemeindesonntag in Velbert-Mitte. Im Mittelpunkt des Gottesdienstes standen diesmal die Kinder. Sie hatten sich intensiv auf diesen besonderen Tag vorbereitet – mit einem eingeübten Kinderlied und einem kleinen Rollenspiel, das sie der Gemeinde präsentierten.
Die Sendung des Heiligen Geistes – etwas noch nie Dagewesenes
Priester Bernhardt Plötz, der den Gottesdienst leitete, erklärte das Bibelwort aus Apostelgeschichte 1, Vers 13a und 14 in kindgerechter Sprache. Er machte deutlich, dass die Apostel voller Freude nach Jerusalem zurückkehrten, wie es Jesus ihnen aufgetragen hatte. Gemeinsam mit der kleinen Gemeinde versammelten sie sich im Obergemach eines Hauses und hielten im Gebet aus – in Erwartung der Herabsendung des Heiligen Geistes. Etwas Vergleichbares hatte es zuvor noch nie gegeben, und niemand wusste, wie dieses Geschehen aussehen würde.
Einmütig im Gebet – die Kraft der Einheit
Der altmodische Begriff „einmütig“ ist vielen Kindern heute nicht mehr geläufig. Um dessen Bedeutung greifbar zu machen, trug Priester Reiner Krempf eine alte Geschichte von Christoph von Schmid (1768–1854) vor. Sie handelt von einem Vater und seinen sieben Söhnen, die sich oft stritten und dadurch ihre Aufgaben vernachlässigten. Mit sieben Stäben zeigte der Vater seinen Kindern anschaulich: Ein einzelner Stab lässt sich leicht brechen, ein festes Bündel jedoch nicht. Nur durch Zusammenhalt bleiben sie stark – ein Bild für die Kraft der Einigkeit. Die Kinder stellten diese Geschichte im Anschluss in einem kleinen Schauspiel dar (Versuch, Brechen des Bündels und Brechen einzelner Stäbe).
Das Wiederkommen des Herrn – ebenso einzigartig
Bevor Priester Frank Schulz seinen Predigtbeitrag begann, sangen die Kinder das Lied „Gemeinsam unterwegs“ aus der Kinderliedersammlung „Gott ist da“ (Bischofs-Verlag). Nach seiner Predigt fasste Priester Plötz die Beiträge zusammen: Auch das verheißene Wiederkommen Jesu ist ein Ereignis ohne Vergleich. Niemand weiß, wann oder wie es geschehen wird. Doch wie die kleine Gemeinde in Jerusalem sollen wir in freudiger Erwartung bleiben.
Eine Überraschung zum Abschluss
Nach der Feier des Heiligen Abendmahls und dem trinitarischen Segen wurde das Geheimnis um eine geheimnisvolle Kiste gelüftet, die links vor dem Altar stand. Die Kinder öffneten gespannt das darin verpackte Geschenk. Zur großen Freude enthielt es für jedes Kind einen Block mit Smiley-Aufklebern – verbunden mit der schönen Aufgabe, dieses „Lächeln“ weiterzugeben.
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