Gemeinde Velbert-West. Am Sonntag, 9. April 2023, fand ein Festgottesdienst zu Ostern mit unserem Bischof René Follmann (Heiligenhaus) statt.
Eingeladen waren dazu auch die Glaubensgeschwister aus der Gemeinde Velbert-Langenberg, denn Bischof René Follmann aus Heiligenhaus diente zum ersten Mal in seinem neuen Amt (er wurde am 6. November 2022 durch unseren Bezirksapostel Rainer Storck in Koblenz zum Bischof ernannt) den Teilnehmern in der Gemeinde Velbert-West und den mit Bild und Ton angeschlossenen Gemeindemitgliedern.
Das Bibelwort „Ich will euch nicht als Weise zurücklassen, ich komme zu euch. Es ist noch eine kleine Zeit, dann sieht die Welt mich nicht mehr. Ihr seht mich, denn ich lebe und ihr sollt auch leben. “ (Johannes Evangelium, Kap. 14, Verse 18 und 19) war Grundlage seiner Predigt.
Eingeleitet wurde dieser Ostergottesdienst mit einer Bibellesung aus Lukas 24, 1-12. Bischof Follmann stellte zunächst die Frage: "Ist denn Ostern in deinem und meinem Herzen? Ostern ist das Fest der Freude und des Lebens. Oder sind die Belastungen, Turbulenzen, der Stress so groß, dass die Osterfreude noch nicht im Herzen angekommen ist."
So fühlten sich damals wohl auch die Jünger und Anhänger Jesu. Sie hatten den, den sie liebten, verloren. Zuerst sahen die Frauen den Herrn, doch ihnen glaubten man nicht gleich. So geht es uns heute auch oftmals. Beim lieben Gott gibt es das nicht, er hält seine Versprechungen ein und er bleibt am Ende immer der Sieger. Das dürfen wir glauben und darauf können wir vertrauen. Auch wenn Jesus damals am Kreuz hing, es war einzig und allein die Entscheidung des Gottessohnes. Er wollte den Willen seines Vaters erfüllen, das Verhältnis zu seinem Vater war für ihn das Wichtigste. Ihn wollte er nicht enttäuschen.
Entscheidend für uns ist: Wir sollen bei ihm bleiben, wir wissen, wer am Ende gewinnen wird, es wird Gott sein. Wie wichtig ist uns das Verhältnis zu unserem himmlischen Vater? Oftmals geraten wir in Verzweiflung, scheinbar siegt das Böse, doch: Jesus bleibt Sieger! Jesus wurde am Kreuz noch verspottet. Es ging nie um Jesu, es geht um dich und mich. Er hat die Macht des Bösen weiter begrenzt. Doch Gott wird am Ende siegen und wir dürfen an seinem Sieg teilhaben und ewige Gemeinschaft mit Gott haben.
Wenn wir Gemeinschaft mit Gott haben, sollte es bei uns so sein wie bei den Emmaus Jüngern, deren Herz brannte, als er mit ihnen redete. Auch wenn wir denken, wir sind nicht würdig, Jesus hat uns lieb und er hat alle Schulden auf sich genommen. Bleiben wir ihm treu und wir werden erleben, dass der Herr Sieger ist – und wir mit ihm.
9. April 2023
Text:
Cornelia Holz
Fotos:
Frank Holz
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