(12. Dezember 2021) Velbert-West. An diesem dritten Adventssonntag erlebte die Gemeinde erneut die Heilige Wassertaufe für einen Säugling.
Die Kirche war gut besucht und adventlich geschmückt. Die Taufeltern freuten sich über die rege Anteilnahme an der Taufhandlung ihres Sohnes Ruben. Gemeindemitglieder, die nicht am Präsenzgottesdienst teilnehmen konnten, waren per YouTube-Übertragung angeschlossen. Der Gottesdienst wurde mit dem bekannten Lied "Advent ist es heut" (NGB Nr. 8) eingeläutet.
Vorname mit biblischem Hintergrund
Ruben S. empfing in diesem Gottesdienst die Spendung des Sakramentes der Heiligen Wassertaufe durch Priester Uwe Nussbaum. Die Eltern des Täuflings erhielten ein Geleitwort zur Taufe aus Jeremia 10,6: „Aber dir, HERR, ist niemand gleich; du bist groß, und dein Name ist groß, wie du es mit der Tat beweist.“
„Der Name Ruben hat einen biblischen Hintergrund.“ erläuterte Priester Nussbaum in seiner Ansprache an die Eltern. Ruben kommt aus dem Hebräischen und bedeutet: „Seht her! Ein Sohn!“ Ruben war der älteste Sohn von Jakob und Lea. Er schaffte es, seine neun Brüder davon abzuhalten, ihren jüngeren Bruder Joseph umzubringen. Ruben war allerdings auch unbeherrscht und respektlos. Dadurch verspielte er seine Vorrechte als erstgeborener Sohn.
Und so wünschte Priester Nussbaum den Taufeltern, dass sich ihr Sohn gleich Ruben wehrhaft und stark gegen Unrecht stellen möge. Er möge den Namen seiner Familie fortsetzen und Schaden von ihr abwenden.
Die Menschwerdung des Gottes Sohnes
Der Gottesdienst stand ganz im Zeichen des Bibelwortes: „Er erniedrigte sich selbst und ward gehorsam bis zum Tode, ja zum Tode am Kreuz.“ (Philipper 2,8). Die Botschaft des Gottesdienstes lautete: „Im Advent gedenken wir der Menschwerdung und Selbsterniedrigung Gottes in Jesus Christus.“
Die Menschwerdung hatte folgende Auswirkungen:
Der Sohn Gottes trat als Mensch unter Menschen. Freiwillig verließ er die himmlische Sphäre, erniedrigte sich und nahm Knechtsgestalt an. Christus erlebte Hunger, Durst, Müdigkeit, Angst und Schmerz wie alle Menschen. Mit seinem Tod am Kreuz wurde er unser Erlöser und ermöglichte das Heil.
13. Dezember 2021
Text:
Reiner Krempf
Fotos:
Reiner Krempf
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