Apostel appelliert an menschliche Verantwortung

 

Remscheid-Nord. Apostel Wolfgang Schug forderte am 9. Oktober 2019 auf, Verantwortung für die Schöpfung zu übernehmen und göttlichen Willen zu tun. Im Rahmen des Gottesdienstes erfolgten zwei Ordinationen für die Gemeinde Wuppertal-Ost.

Einen Gottesdienst rund um die Menschen als Teil der Schöpfung hielt Apostel Wolfgang Schug am 9. Oktober 2019 in der Gemeinde Remscheid-Nord. Neben den örtlichen Gemeindemitgliedern waren auch Gläubige aus Wuppertal-Ost zugegen. „Und Gott schuf den Menschen zu seinem Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn; und schuf sie als Mann und Frau“, hieß das Bibelwort aus 1. Mose 1,27.

Der Mensch als hoch entwickelte Schöpfung

Zu Beginn der Predigt hob der Apostel die besondere Stellung des Menschen in der Schöpfung mit hoch entwickelter Sprache und Persönlichkeit hervor. Dies schenke dem Einzelnen die Möglichkeit, sich mitzuteilen, Gott zu erkennen und mit ihm zu sprechen. Neben allen Möglichkeiten sei es jedoch auch Auftrag der Gläubigen, den Willen Gottes umzusetzen – unter anderem darin, die Natur zu erhalten. Doch gelte die Verantwortung ebenso im Geistlichen, speziell in der Gemeinde: „Achtest du auf das, was du sagst?“, fragte der Apostel die Gottesdienstbesucher.

Entscheidend sei, sich auch selbst in der Verantwortung zu sehen, appellierte der Apostel an die Gläubigen. Weiterhin seien Mann und Frau zwar unterschiedlich, aber gleichwertig. Unterschiede könnten dazu genutzt werden, sich gegenseitig zu ergänzen. Das Fazit des Apostels: „Wir sind geschaffen, um Verantwortung zu tragen!“ Bezirksältester Holger Zimmermann betonte in einem Predigtbeitrag, dass Gott als Schöpfer für die Menschen sorge: „Unser himmlischer Vater ist von Anfang an da, du kannst dich immer wieder an ihn wenden“.

Zwei Ordinationen für Wuppertal-Ost

Für Wuppertal-Ost ordinierte der Apostel je einen Diakon und Priester. „Ihr werdet sicher auch Dinge vermögen, die wir vorher nicht vermocht haben“, motivierte der Apostel die beiden 26-Jährigen zur Mitgestaltung. Abschließend riet er den jungen Amtsträgern, nicht der Angst, sondern dem Vertrauen auf Gottes Hilfe Raum zu geben.

14. Oktober 2019
Text: Matthias Geisbüsch
Fotos: Wilfried Harder

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