Am Sonntag, dem 5. Oktober 2025, feierte die Gemeinde Heiligenhaus einen Gottesdienst zum alljährlich stattfindenden Erntedank-Tag. Schon am Samstag vorher hatten die Kinder mit den Müttern und den ehrenamtlichen Betreuerinnen den Altarbereich mit Früchten und Erträgen aus der Ernte besonders geschmückt. Wie in jedem Jahr wurde auch wieder im Vorfeld zu einer Spendensammlung „Lebensmittel für die Heiligenhauser Tafel“ aufgerufen und in der Kirche gesammelt.
Gott für alles danken
Der Erntedankgottesdienst begann wie gewohnt mit dem Gemeindegesang und dem gemeinsamen Eingangsgebet. Nach dem Vorlesen des Bibelwortes: „Und alles, was ihr tut mit Worten oder mit Werken, das tut alles im Namen des Herrn Jesus und dankt Gott, dem Vater, durch ihn.“ (Kolosser 3, 17), das diesem besonderen Gottesdienst zu Grunde lag, sang der Kinderchor der Gemeinde das Kinderlied: „Hast du heute schon Danke gesagt“ (NAK-Kinderliederbuch "Stimmt mit ein" Nr. 45).Hast du heute schon gedankt
Hast du heute schon gedankt
Der Gemeindevorsteher von Heiligenhaus, Priester Uwe Nussbaum, ging zu Beginn seiner Predigt direkt auf dieses gesungene Lied ein und stellte den Zuhörern die Frage: „Wie seid ihr heute Morgen aufgestanden? Haben wir direkt nach dem Erwachen als Erstes unserem Gott und himmlischen Vater 'Danke' gesagt?“
Ein jeder Tag sollte mit Dankbarkeit und Gebet beginnen, denn wir Menschen sind Gottes Kinder und haben eigentlich allen Grund dafür: Der liebe Gott versorgt einen jeden Menschen, alle Tiere und alles, was in der Welt ist. Die richtige, aufrichtige Dankbarkeit kommt aus dem tiefen inneren Empfinden unseres Herzens. Priester Nußbaum führte als Beispiel die unterschiedlichen Opfer der beiden Brüder Kain und Abel aus der biblischen Geschichte an.
Aus Dankbarkeit soll Freude entstehen, Freude am Leben und für die Gemeinschaft, in der wir leben dürfen. Sehen wir in unserem Nächsten nur die die Fehler, oder sind wir dankbar dafür, dass wir ihn haben?
Übergabe der Spendensammlung zum Ernte-Dank-Tag
Nach dem Gottesdienst fand die Übergabe der Spendenaktion statt. Hierbei sagte Vorsteher Nußbaum die einleitenden Worte: "Wir leben in einem Land, wo man annehmen könnte, dass es eigentlich allen gut gehen müsste. Gut, dass es Menschen gibt, die das sehen und ehrenamtlich helfen und sammeln." Die zuvor gesammelten Lebensmittel wurde an die anwesenden Vertreter der Heiligenhauser Tafel übergeben.
Frau Högström, Leiterin der Tafel Niederberg, nahm dann auch die Situation wahr und wandte sich ebenfalls mit einem Danke an die Anwesenden der Gemeinde. Sie sagte: „Vielen Dank für die gesammelten Lebensmittel, vor allem, dass es hauptsächlich haltbare und verpackte Sachen sind, wie z.B. in Dosen, die sie dann bevorraten können und so auch schon mal auf Reserven zurückgreifen können, wenn die frischen Lebensmittel einmal knapper sind.“ "Es sei," so fuhr sie fort, "eine große Hilfe und auch ein Zeichen der Wertschätzung für die Arbeit der Heiligenhauser Tafel."
Beim anschließendem kurzen Beisammensein nach dem Gottesdienst wurde die Gelegenheit noch für einen anregenden Gedankenaustausch bei Kaffee, Kuchen und Snacks genützt.
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