Remscheid. Seinen ersten Gottesdienst im Bezirk Bergisches Land leitete Bezirksapostelhelfer Stefan Pöschel in der Gemeinde Remscheid. In der Predigt forderte er die Gläubigen auf, Gottes Willen zu tun.
„Das ist ein lebenslanges Programm“, antwortete Bezirksapostelhelfer Stefan Pöschel zu Beginn des Gottesdiensts auf das vorgetragene Chorlied „Herr, mein Leben, es sei dein“. Daraus resultierend stellte er der Gemeinde die Frage „Was fällt mir leicht, dem Herrn zu geben? Und was fällt mir schwer, in seinen Dienst zu stellen?“ Es gelte, Gott auch in schwierigen Zeiten zu vertrauen. Er werde nichts tun, was dem Heil des Einzelnen zuwiderlaufe, versicherte der Bezirksapostelhelfer.
Den Willen Gottes ersichtlich und verstehbar machen
Grundlage für die Predigt des Gottesdiensts war ein Bibelwort aus Johannes 6,38, in welchem Jesus selbst zitiert wird: „Denn ich bin vom Himmel gekommen, nicht damit ich meinen Willen tue, sondern den Willen dessen, der mich gesandt hat.“ Schon damals habe Jesus das Ziel verfolgt, den Willen Gottes allen Menschen ersichtlich und verstehbar zu machen. Und er sprach nicht nur darüber – er tat den Willen Gottes sogar bis ans Kreuz, betonte Bezirksapostelhelfer Pöschel.
Damit könne Jesus als Maßstab für die Gläubigen gelten. „Inwiefern erkennen wir den Willen Gottes, nehmen ihn an und führen ihn aus?“, fragte der Bezirksapostelhelfer die Gemeinde. Letztlich betonte er auch die Eigenverantwortlichkeit des Einzelnen: „Es liegt an uns, ob wir den Willen Gottes tun.“
In einem weiteren Predigtbeitrag motivierte Apostel René Follmann die Gläubigen, sich Freude auch äußerlich anmerken zu lassen: „Der liebe Gott kennt unsere individuelle Lebenssituation und will uns in dieser erfreuen.“
Begleitung „besser als jedes Navigationsgerät“
Nach dem Gottesdienst berichtete Bezirksapostelhelfer Pöschel, dass es ihm leichtgefallen sei, den Weg zur Kirche zu finden: „Bezirksapostel Brinkmann hat mich begleitet. Er kannte den Weg als früheres Kind der Gemeinde besser als jedes Navigationsgerät“, räumte er mit einem Lächeln ein. Am Gottesdienst in der Remscheider Kirche nahmen rund 130 Gläubige teil, weitere per YouTube, IPTV und Telefon.
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