Wülfrath. Am 5. Januar 2022 spendet Apostel Wolfgang Schug einigen Kindern das Sakrament der Geistestaufe (die Gabe des Heiligen Geistes) und nimmt mehrere Amtshandlungen vor.
Der Apostel besuchte die Gemeinde Wülfrath im ersten Wochengottesdienst des Jahres und hatte direkt viele Handlungen durchzuführen. Der Gottesdienst wurde auf alle Gemeinden des Bezirkes Velbert übertragen und so konnten ihn deutlich mehr als nur die anwesende Gemeinde erleben.
Der Apostel diente mit dem Bibelwort aus Johannes 1, 4.5: „In ihm war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen. Und das Licht scheint in der Finsternis, und die Finsternis hat’s nicht ergriffen.“ Er machte deutlich, dass immer, wenn ein Licht angezündet wird, die Dunkelheit weichen muss. Das helle Licht des Evangeliums leuchtet in die Finsternis. Es erhellt diese, aber die Auswirkungen des Lichtes Wärme, Helligkeit, Freundlichkeit werden von der Finsternis nicht angenommen.
Wenn man im Licht steht, hat dies Auswirkungen:
Der Bezirksvorsteher, Bezirksältester Udo Busch, unterstrich in seinem Predigtbeitrag das Dienen des Apostels und gab den Hinweis, das Jesu das Apostelamt als das Licht seiner Kirche gesandt hat. Das Amt schafft Helllichkeit, Orientierung und Sicherheit im Glauben. Es zeigt uns unsere Fehler. Durch das Licht der Gnade können wir aber in der Gemeinschaft Gottes bleiben.
Im Gottesdienst wurde vier Kleinkindern die Geistestaufe (auch Versiegelung genannt) gespendet.
Der langjährige Priester Möller wurde auf eigenen Wunsch aus gesundheitlichen Gründen in den Ruhestand versetzt. Priester Lutz Große wurde für die Gemeinde Wülfrath als Vorstehervertreter beauftragt, um den als Vorsteher tätigen Bezirksevangelisten Roland Blome zur unterstützen.