Heiligenhaus. Am 1. März kam Apostel Schug zum Gottesdienst für Entschlafene in die Gemeinde Heiligenhaus. Rund 100 Besucher nahmen an dem Gottesdienst teil, welcher unter dem Motto: "Gott überdauert alles - Leben und Tod" stand.
Im besonderen Gedenken an die Verstorbenen eröffnete Apostel Schug den Gottesdienst mit den Gedanken, dass in der Gemeinde sicher Trauer und Mitgefühl über den Verlust mancher nahestenden Personen und Gemeindemitglieder bestehe. Es sei eben eine Lücke entstanden, der Trennungsschmerz sei groß. Aber bemerkte der Apostel, dass auch die Zuversicht päsent sei, dass der Tod nicht das "Ende" sei. Damit verwies der Apostel auf das Bibelwort aus Römer 14,8-9, dass die Grundlage des Gottesdienstes bildete: "Leben wir, so leben wir dem Herrn; sterben wir, so sterben wir dem Herrn. Darum: wir leben oder sterben, so sind wir des Herrn."
Apostel Schug führte neben weiteren Gedanken aus, dass man sich mit Blick auf den Verlust eines Mensches manches Mal fragen könnte "Warum hat Gott nicht geholfen?". Jesus sei aber nicht auf die Erde gekommen um das Sterben aufzuheben. Dieses bleibe Teil des Lebens. Das Bibelwort verweise viel mehr darauf, dass Jesus gestorben und wiederauferstanden sei um zu signalisieren, dass er Herr über Leben und Tod ist und alles überdauert. Dies gelte es im Glauben zu begreifen. So sei es auch eine Aufgabe die Liebe Gottes zu begreifen und weiter zu tragen.
In seinem Predigtbeitrag ergänzte Evangelist Follmann, Vorsteher der Gemeinde Heiligenhaus, dass wir selbst manchmal in der eigenen Perspektive gefangen seien.Wenn es um einen selbst gehe fordere man häufig Liebe und beim Nächsten das Urteil. Doch biete Gott allen Seelen die Liebe und die Vergebung der Sünden an.
Bezirksältester Busch nahm diesen Gedanken auf, und fragte, was mit Menschen sei, die nie die Liebe Gottes zur Lebzeit erfahren haben. Wenn das Angebot der Liebe von diesen angenommen werde, tue sich nun eine neue Welt auf. Nicht mehr die Welt des Todes sondern des Lebens. Weiterhin führte der Bezirksälteste aus, dass jeder der die Liebe Gottes annimmt, diese auch ausstrahlen solle. Denn müsse diese Liebe auch Auswirkungen haben.
In Vorbereitung auf das Abendmahl und die Fürbitte für die Entschlafenen, betonte der Apostel u.a. die Bedeutung der Textzeile: "Da muss Angst und Sorge weichen, in der Felskluft find ich Ruh".
Nach dem Gottesdienst wurde von vielen noch die Möglichkeit genutzt, sich zu verabschieden und die Gemeinschaft zu pflegen.
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