Ökumenisches Fest in Wuppertal

 

Bei strahlendem Sonnenschein trafen sich am Pfingstmontag, 5. Juni, über 1000 Menschen auf dem Elberfelder Laurentiusplatz um gemeinsam das Christusfest zu feiern.

Die Veranstaltung war Bestandteil der Begegnungen zum 500-Jahr-Jubiläum der Reformation in Deutschland.

Gottesdienst zu Beginn

Unter Federführung der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen und Gemeinden in Wuppertal (AcKuG) startete das Fest mit einem ökumenischen Gottesdienst; Geistliche aus orthodoxen, landeskirchlichen und freien Gemeinden gestalteten die Liturgie und stellten die verbindende Kraft der Taufe und des Bekenntnisses zu Jesus Christus in den Mittelpunkt.

Gemeinsamer Gesang sowie das gesprochene Glaubensbekenntnis von Nicäa-Konstantinopel und das Vater Unser bildeten die Brücken zwischen den Besuchern aus verschiedenen Konfessionen.

Markt der Möglichkeiten

Der Nachmittag stand im Zeichen der Begegnungen. Zahlreiche Stände mit Angeboten zum Informieren, Reden Basteln, Malen und Kennenlernen waren gut besucht.

Auch für das leibliche Wohl wurde gesorgt und das Wassermobil der Wuppertaler Stadtwerke löschte den Durst der Besucher.

Insgesamt haben rund 2000 Besucher im Laufe des Tages positive Eindrücke von lebendigen christlichen Konfessionen mitgenommen; auf dem Vorplatz der katholischen Basilika kam phasenweise Kirchentagsatmosphäre auf.

Mitwirken neuapostolischer Christen

Zweifellos am lebhaftesten ging es auf der Kinder-Hüpfburg zu. Viele junge Familien trafen sich dort mit ihren Kleinkindern und stillten den natürlichen Bewegungsdrang ihrer Kleinsten. Die dort helfenden Betreuer aus den neuapostolischen Kirchengemeinden der Stadt berichteten von stressfreien Stunden und rücksichtsvollen „Hüpfern“.

Auch auf dem gemeinsamen Stand der AcKuG war ein Vertreter der Neuapostolischen Gemeinden.

Zahlreiche Besucher informierten sich über Ziele und Aktivitäten der ökumenischen Basisorganisation im Tal der Wupper.

Zur AcKuG in Wuppertal gehören aktuell  15 christliche Kirchen und Gemeinden; sie treffen sich alle 2 Monate zum Gedankenaustausch. Dort werden u.a. gemeinsame Aktivitäten geplant und Lehrinhalte ausgetauscht bzw. erläutert. Im laufenden Jahr steht das Christusverständnis der einzelnen Denominationen im Mittelpunkt der Gespräche.

6. Juni 2017
Text: Dirk Gielke
Fotos: W. Harder / A. Hedtfeld

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