Gemeinsames Fastenbrechen beim Oberbürgermeister

 

Rund 60 Vertreter christlicher und muslimischer Religionsgemeinschaften und des öffentlichen Lebens folgten am späten Abend des 24. Juni der Einladung des Remscheider Oberbürgermeisters, Burkhard Mast-Weisz, in das Rathaus der Stadt.

Darunter auch die Vorsteher der neuapostolischen Stadtteilgemeinden Remscheid-Mitte, -Lennep und -Lüttringhausen sowie der Leiter des Kirchenbezirks Wuppertal, Bezirks-Ältester Jürgen Gröne.

Interkulturelle und interreligiöse Verständigung

In seiner Einladung zum „Iftar-Essen“, dem abendlichen Fastenbrechen während des muslimischen Fastenmonats Ramadan, brachte der Oberbürgermeister zum Ausdruck, dass „für gläubige Menschen die Fastenzeit eine Zeit des Verzichts und der Rückbesinnung auf das ist, was wesentlich für das eigene Leben ist“ und „Was macht ein gutes Miteinander von Menschen mit unterschiedlichen kulturellen Wurzeln aus?“.  Er nannte Bildung als eine wesentliche Voraussetzung für ein gelingendes Leben.

Die gemeinsame Veranstaltung im Rathaus solle zum Stärkung der Bildung beitragen und „die Urteilskraft stärken und den Dialog mit anderen Menschen – auch über religiöse Fragen - erleichtern“.

Eintragung in das „Goldene Buch“

In seiner Begrüßungsansprache würdigte der erste Bürger Remscheids die erstmalige Teilnahme von Vertretern der Neuapostolischen Gemeinden und hieß sie auch im persönlichen Gedankenaustausch herzlich Willkommen.
Bezirksältester Gröne und die Gemeindeleiter trugen sich dann wunschgemäß auch noch in das „Goldene Buch“ der Stadt Remscheid ein.

Gedankenaustausch zwischen den Religionsgemeinschaften

Um 21.58 Uhr sprach der zuständige Imam das arabische Abendgebet und leitete damit das gemeinsame Festmahl des Fastenbrechens ein.

Gemäß den Gedanken aus einem Grußwort des Vertreters der Evangelischen Gemeinden zu Beginn der Veranstaltung „Es kann keinen Frieden in der Stadt geben, wenn kein Frieden zwischen den Religionen herrscht“ nahmen die Besucher die Gelegenheit war, sich persönlich bekannt zu machen und sich die besonderen Merkmale ihrer Glaubensgemeinschaften zu erläutern.

Bezirksältester Gröne zeigte sich angetan  vom Interesse der muslimischen Gesprächspartner am Profil der Neuapostolischen Kirche.

29. Juni 2015
Text: Dirk Gielke
Fotos: Andreas Hedtfeld

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